Easy Ride
Frühmorgen in Huế und schon vibrierende Wärme auf dem Asphalt: Abfahrt! Motorbrummen. Straßenstaub. Lichtspitter auf dem Lack. Die Stadt verschwindet langsam, es gibt:...


Veröffentlicht: 30.05.2025





















...durch das bezaubernde Hoi An. Ich bastle sogar selbst eine. Alles ist bunt und voller Licht.
Ich koche Frühlingsrollen und Papaya-Salat. Auf dem Markt laufe ich am Fleischstand schnell vorbei aber bekomme ein High Five, weil ich so viele Gemüsesorten und Kräuter erkenne.
Ich mag plötzlich Litschis, zumindest die, die es hier gibt - und auch die 3 anderen Früchte, die so ähnlich schmecken und deren Namen ich vergessen habe.
Ich lasse Abends auf dem Fluss eine Kerze mit meinem Wunsch im Wasser schwimmen und sehe die anderen Flammen und Lichter um mich herum.
Ich drehe mich im Coconut Basket Boot so schnell im Kreis, dass ich am nächsten Tag einen blauen Fleck am Rücken habe. Dafür hab ich keinerlei Michenstiche.
Ich kaufe dreieinhalb Souvenirs und endlich wieder ein vegetarisches Bánh mì. Außerdem lasse ich mir ein Kleid schneidern, schon wieder ein erstes Mal in meinem Leben.
Ich trinke einen Salted Coffee bei einem persönlichen Gespräch und einen Coconut Coffee alleine. Ich mag, dass beides sehr schön ist.
Ich dränge mich durch Menschenmengen und weise die permanenten Versuche, mich zur Massage oder in einen Laden zu zerren, ab. Ich kaufe der Frau in der Seitenstraße einen Mango Cake ab, der, wie ich lerne, gar keine Mango enthält. Er ist trotzdem lecker.
Alles ist bunt und voller Licht, außen wie innen. Ich brauche ein wenig, bis ich den Lichtschalter in mir finde, aber da ist er. Und ich bin da. Und es ist wirklich schön hier!
