Kaiserliches Flüstern in Huế
Wir fahren zurück von Ninh Binh nach Hanoi, denn unsere Zeit im Norden geht zu Ende. Eine letzte Fahrt zwischen überteuertem Kokoskaffee und der nächsten „handgemachten“...


Veröffentlicht: 28.05.2025
Frühmorgen in Huế und schon vibrierende Wärme auf dem Asphalt: Abfahrt! Motorbrummen. Straßenstaub. Lichtspitter auf dem Lack.
Die Stadt verschwindet langsam, es gibt: Dschungelgrün, kurvige Straßen und trotzdem immer noch Hupen.
Halt am Wasserfall: Felsbecken, Libellenflug, Steinrutschen. Erfrischung zwischen Frittiergeruch und Kinderlachen. Tropfen auf Haut, die ein bisschen kühlen.
Weiterfahrt zur Küstenluft, erste Sicht auf das Meer: Lăng Cô. Wellenhüpfen, Weitblick, Weichheit, dann gegrillte Meeresfrüchte auf Plastiktellern, Salzgeruch. Blau statt grün.
Kurvenspiel über den Hai-Van-Pass. Motorbrummen unter und Panorama vor mir. Ein paar Wolkenschleier, Aussicht und Stille für Sekunden im Oben. Schattenwurf auf Abhängen.
Abfahrt nach Đà Nẵng. Ein Blick zur Seite - das Meer ist noch da. Zusätzlich Wellen aus Beton und Lärm. Das Handy fest in der Hand behalten bei der Fahrt über die Drachenbrücke. Pause mit salzigem Kaffee. Mein Herz hupt ein bisschen mit.
Und dann Laternen überall. Bei Tag nur bunt und abends mit Flimmern. Menschenmassen auf der Brücke über den Fluss, kurzes Eingewöhnen in den Zauber der Stadt und dann: Hallo Hội An, wie schön bist du?
