Chasing Wind & Waves

Luki & Kathrin

Salar de Uyuni - Tag 2

Wir wollen eine Tagestour buchen und diese noch am gleichen Tag antreten. Daher ist der Plan stramm: Aufstehen um 6:00, Agenturen abklappern für Tour ab 7:00, dann Tour antreten.

Spontan wird uns eine 2-Tagestour angeboten. Das finden wir eigentlich noch besser. Da das Hostel aber für die zweite Nacht gebucht ist, kommt unserer Kitebag in den Genuss eines Privatzimmers. Das ist er uns aber wert. Prioritäten und so;-)

Nachdem gebucht ist, geht es schnell zurück ins Hostel frühstücken und um 10:00 geht’s auch schon los. Rein in den Pickup mit 4 Peruanern und einem Fahrer. Leider gab es für die 2-Tages-Tour nur spanisch sprechende Fahrer/Guides, so dass Kathrin einiges an Übersetzungsarbeit leisten muss bzw. wir einfach die Hintergrundinfos und Historie ausfallen lassen.

Zuerst geht es auf einen Friedhof für alte Lokomotiven, welche früher für den Abtransport des ganzen Salzes dienten.

Weiter geht es in ein kleines Dorf, das anscheinend nur für den Tourismus erschaffen wurde. Hier werden alle Touren abgeladen. Gefühlt wird die Straße von 100 Pickups gesäumt. Verkauft wird hier typischer Touri-Nippes. Wir schlendern gelangweilt eine halbe Stunde im Kreis. So ganz ist das nicht unser Ding.

Von dem Dörfchen geht es weiter in die eigentliche Salzwüste, die Salar de Uyuni. Diese entstand vor mehr als 10.000 Jahren durch das Austrocknen des Paläosees Tauca und ist heute die größte Salzpfanne (110 x 140km) der Welt, zumindest wenn man Wikipedia Glauben schenken darf. Mitten im See ist ein Salzhotel, in dem wir eine Stärkung zu uns nehmen und dann weiter mitten in die Wüste hinein fahren. Dort machen wir die obligatorischen Perspektivaufnahmen. Wir sind nach drei Motiven fertig. Der Drang der Peruaner ist jedoch nicht zu bändigen.

Am Abend werden wir am Fuße des Vulkans „Tunupa“ abgesetzt, der der Gegend ein wenig Feuchtigkeit spendet und somit Heimat für Flamingos und zahlreiche Lamas ist.

Wir nächtigen in einem Hotel aus Salz. Lediglich das Dach ist aus Holz und Wellblechen. Die nächtliche Himmelszelt ist hier in der Wüste wirklich sehr beeindruckend.

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