Whānau
Kia Ora from Manawatu-Wanganui

The ALL Blacks

Die aufregenden Ereignisse überschlugen sich und so durfte Tim heute endlich sein Geburtstagsgeschenk einlösen. Ein Tagesausflug nach Hamilton beinhaltete den Besuch eines Spieles der ALL BLACKS! Was den Deutschen ihr Fußball, ist den Neuseeländern der Rugby, vielleicht sogar noch extremer...

Wir begannen den Tag ganz ruhig und besuchten zunächst einen, für Neuseeland, typischen Market. Meistens am Wochenende findet man in nahezu jeder Kleinstadt oder sogar auf dem Dorf Märkte mit Ständen von regionalen und saisonalen Angeboten. Frisches Brot, ausgefallene Marmeladen und scharfe Aufstriche, Wurst, Käse, üppiges und fangfrisches Seafood, Süßes, brandfrischer Kaffee und auch Handwerkskunst die nicht zum verspeisen gedacht ist. Caro und ich besuchten diese Märkte während unserer Reise super gerne. Die Angebote von Selbsterzeugern und lokalen Landwirten waren meistens frisch und mit Liebe hergestellt. Im Vergleich zu durchschnittlichen Bäckern konnte man auf den Märkten richtiges Brot finden. Knusprig, lecker und teilweise noch warm. Selbst dunkle Sorten konnten wir so gelegentlich genießen. Obst gab es natürlich reichlich, nicht nur uns bekannte Sorten, sondern auch Exoten wie Feijoa, Loquat, Tamarillo. Besonders bereichernd waren die offenen Gespräche die alle Lokals auf diesen Märkten pflegten. Häufig konnte man so viel über örtliche Sehenswürdigkeiten oder auch über die Herstellung der Produkte erfahren. Alle waren immer sehr freundlich, aufmerksam und interessiert.

In der kleinen Vorstadt Cambridge, nein wir sind jetzt nicht in England, besuchten wir gemein mit Pia einen wirklich schnuckligen Markt. Es dauerte natürlich nicht lange bis wir uns über die Besonderheiten hermachten. Frisch zubereiteter Flat White, die neuseeländische Kaffeespezialität, trifft auf gefüllte geschmacksbomben Donouts, mhm lecker. Bei Livemusik und Sonnenschein ließen wir es uns gut gehen und steigerten unsere Vorfreude auf das Spiel.

… das allerbeste, hier konnten wir überall naschen und kosten :)
… das allerbeste, hier konnten wir überall naschen und kosten :)

Eingedeckt mit frischen Lebensmitteln für die kommenden Tage ließ es sich Tim nicht entgehen 12 frische Austern zu erwerben. Obwohl wir schon eine ganze Weile in Neuseeland sind und Austern hier keine Seltenheit darstellten, hatten wir uns ein Dutzend noch nie gegönnt. Tims Plan die 12 glitschigen und für viele Personen eine recht spezielle Delikatesse mit den Mädels zu teilen, stellte sich als Schnapsidee heraus. Möglicherweise hätte Tim entfernt erahnen können, dass Pia als Vegetarierin eher ablehnt. Auch Caro hielt überraschend, nachdem sie sich bei Ihrem ersten Versuch vor einem halben Jahr fast übergeben musste, Abstand vom schleimigen Angebot im Schälchen. Was macht man nun mit 12 Austern?! Klar man isst sie allein :)

Leicht euphorisiert, in Tims Fall vielleicht sogar aphrodisiert, kamen wir nach einem strammen Marsch am Stadion an. Das Spiel war das letzte Testspiel für die anschließende Weltmeisterschaft in Japan. Der Gegner die Weltmacht Tonga, immerhin 12. der Weltrangliste. Aber die Nr. 1 war natürlich der klare Favorit. Mehr als 20 tausend Fans wollten heute ihre Nationalmannschaft in guter Form wissen. Die Stimmung und das Wetter trübten keine Wolke. Pia und Tim waren etwas über die Fankultur verwundert. Die Leute waren zwar alle gut gelaunt und neugierig, im Vergleich zum deutschen Fußball jedoch recht zurückhaltend und leise. Auch Tims Vorstellung eine Fan-Parallele zur NFL herzustellen hielt nicht Stand. Absolut begeistert waren wir alle vom Sport an sich. Rasant, physisch, agil sind die augenscheinlichen Tugenden bei diesem Sport. Teilweise konnte man selbst von der Tribüne richtig hören wie die Körper aneinander schlugen.

Das Ergebnis war für ein spannendes Spiel etwas zu deutlich ;) 92 : 7 überrannte der Favorit den kleinen Inselstaat. Dennoch waren sich die Fans einig, die sieben Punkte waren eine Überraschung. Definitiv waren Caro und Tim mit dem WM Fieber angesteckt, man nahm sich vor einige Games des Tuniers zu schauen
Das Ergebnis war für ein spannendes Spiel etwas zu deutlich ;) 92 : 7 überrannte der Favorit den kleinen Inselstaat. Dennoch waren sich die Fans einig, die sieben Punkte waren eine Überraschung. Definitiv waren Caro und Tim mit dem WM Fieber angesteckt, man nahm sich vor einige Games des Tuniers zu schauen


In der Dämmerung erreichten wir unseren Campingplatz der erneut in der Gegend von Hobbiton war und eine klasse Aussicht auf die typischen Hügellandschaften bot.


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