Whānau
Kia Ora from Manawatu-Wanganui

The Pacific Coast Highway

Ein weiterer herrlicher Tag steht uns bevor, doch zunächst wird ordentlich gefrühstückt. Am liebsten machten wir uns ein Müsli mit frischem Obst und Yoghurt, dazu ein Tässchen Tee oder Kaffee und dann heißt es nur - genieße die Aussicht und bloß keine Hektik! Einfach super entspannt eben.

Ein großes Event stand uns bevor. Heute ist der Tag gekommen, an dem wir unser "Klebeband" von den Tattoo´s entfernen können. Wir Mädels waren super nervös, doch am Ende beruhigte uns das Ergebnis und alles war gut verheilt. Nach einer Dusche und dem Versuch unsere Handtücher schnell zu trocknen ging es auch schon wieder weiter. Nächstes Ziel: Tauranga in der Bay of Plenty.

Erkundung des Tauranga Harbour
Erkundung des Tauranga Harbour

Das Wetter war an diesem Tag nicht so ganz auf unserer Seite und so schlenderten wir durch einige Lädchen. Am Nachmittag trafen wir dann das Französische Pärchen, mit dem wir auch auf dem Weingut gearbeitet hatten. Es war verrückt und schön die beiden nach so langer Zeit auf der Nordinsel wieder zu treffen. Gemeinsam verbrachten wir den Nachmittag in einem Pub mit einigen "Pint´s" und tauschten uns über unsere Erfahrungen aus. Großer Vorteil für uns - wir waren gezwungen mal wieder Englisch zu sprechen. Zu zweit oder dritt verfällt man doch sehr schnell zurück in die Muttersprache ...

Man beachte die Menge der Biere, die nur die Jungs vor sich stehen haben :D
Man beachte die Menge der Biere, die nur die Jungs vor sich stehen haben :D

Am nächsten Morgen starteten wir früh den unser nächstes Etappenziel lag über 300 Kilometer entfernt und dafür sollten schon mindestens fünf Stunden eingeplant werden.

Zunächst durchquerten wir die Gegend um Te Puke, die für seine gigantischen Kiwi Plantagen bekannt ist. Nicht umsonst wird die Stadt auch die "Kiwifrucht-Hauptstadt" Neuseelands genannt. Tim und ich ertappten uns sogar dabei, die einzelnen Blöcke nach ihrer Arbeit zu beurteilten und stellten fest, dass es dort noch einiges zu "prunen" gab.

Nächster Stopp Comvita, eine Art Museum oder Begegnungsstätte der Honig Biene. Wir hofften an einer Führung durch das Center teilnehmen zu können, jedoch werden diese in der Winterzeit seltener angeboten. Somit passte der nächste Termin leider nicht mehr für uns. Wir wollten ja schließlich nicht all zu spät am Campingplatz ankommen. Mit leeren Händen wollten wir dennoch nicht wieder fahren und so deckten wir uns mit einigen Pflegeprodukten und verschiedenen Honigsorten ein. Besonders stark im Trend Manukaprodukte, die etwas teurer sind, aber ihrem Namen alle Ehre machen und wirklich vielseitig einsetzbar sind.

Irgendwo an einem Aussichtspunkt in der Bay of Plenty war Lunchtime! Selbstgemachte Sandwiches und diese Aussicht.. da lassen wir die Bilder einfach mal für sich sprechen..

Besonders klar zu sehen: White Island, die Insel liegt 50 Kilometer vor der Küste und beherbergt, unschwer zu erkennen, einen aktiven Vulkan
Besonders klar zu sehen: White Island, die Insel liegt 50 Kilometer vor der Küste und beherbergt, unschwer zu erkennen, einen aktiven Vulkan

Kurz darauf passierten wir den Pacific Coast Highway, der uns zum East Cape führte. Mit einer länge von 330 Kilometern umrundet er einmal die Halbinsel und bietet spektakuläre Ausblicke auf die wilde Küste, klare Bäche, Wälder sowie Strände und eine Landschaft die bis heute die Maori-Kultur besonders stark repräsentiert. Über 80% des Grundbesitzes obliegen den Maori. Wir durchquerten eher kleiner Ortschaften oder Hausansammlungen und insgesamt wirkte die Gegend rar besiedelt, teilweise sogar etwas verlassen. Nicht ohne Grund waren wir vorbereitet und deckten uns in der letzten großen Stadt mit ausreichend Lebensmitteln und Sprit ein - man kann ja nie wissen!

Es dämmerte bereits, als wir unser Etappenziel Te Araroa erreichten. Auf einem kleinen privaten Campingplatz kamen wir mit dem Besitzer ins Gespräch, der uns für das vorhaben am East Cape den täglich ersten Sonnenaufgang unseres Planeten (nur einige Pazifik Inseln sind noch etwas früher) zu beobachten, nicht viele Hoffnungen machte. Bereits seit einem Monat würde es in dieser Gegend regnen und der Blick gen Himmel zeigte eine dicke Wolkendecke. Während wir unser Abendessen zubereiteten, besprachen wir den Schlachtplan für den nächsten Tag. Selbst wenn wir kein Glück auf den Sonnenaufgang haben sollten, so sind wir doch nur einmal hier und werden uns in der früh auf den Weg machen...

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