our big trip

Der Plan: Ab Mai 2018 für ein Jahr zu verreisen. Von Sri Lanka nach Südostasien und später nach Südamerika. Was daraus wurde? Lest selbst…  

Wochenende auf der Dampier Halbinsel

Nach etwas rumpligen und kilometerreichen Tagen auf der Gibb River Road haben wir also zuerst unser Auto wieder auf Vordermann bringen lassen. Mit einem neuen Starter ausgestattet – das Ganze hat nur einen Vormittag lang gedauert, den wir in einem netten Kaffee in Broome verbracht haben und WLAN sowie ausgiebiges Frühstück genossen – sind wir los zum Grosseinkauf, Auftanken und dann nördlich auf die Dampier Halbinsel gefahren.

Unser erstes Ziel war die Middle Lagoon. Der Weg bis dorthin zieht sich ein wenig, da es auch auf dieser Strecke meist Naturstrassen aus Kies oder Sand sind. Mitten im Nachmittag kommen wir aber an unserem Ziel an und schlagen für zwei Nächte unser Lager auf.

Es ist auf diesem Trip der erste Campingplatz, wo wir direkt von unserem Plätzchen aus aufs Meer hinausschauen können – und teilweise gar weit entfernt einen Wal beim Auftauchen entdeckt. Wir geniessen dann auch den Sonnenuntergang, im Campingstuhl sitzend mit einem Bierchen / Gläschen Wein in der Hand und nur ein paar wenige andere Camper teilen den schönen Anblick mit uns. Beim Sterne-Beobachten und später beim Einschlafen das Meeresrauschen zu hören, ist ein speziell schönes Gefühl.

Den nächsten Tag beginnt Mathias mit einem kurzen Morgen-Jogging /-Workout am Strand (ist mal wieder nötig). Danach faulenzen wir, was nicht heisst, dass wir nichts machen. Wir lesen unsere (mehr oder weniger) spannenden Bücher, spielen verbissene Stadt-Land-Fluss oder geniessen ein erfrischendes Bad in den Wellen. Zudem lernen wir unseren «Nachbar» Russell kennen – einen pensionierten Australier, der seit 11 Monaten einmal um ganz Australien herumreist und so quasi im letzten Monat (auf den letzten Kilometern) ist. Ein cooler und etwas kurrliger Typ, der viel zu erzählen hat – beispielsweise vom Fischen. Und bei dem Thema lädt er uns dann auch zum Nachtessen bei ihm (also bei seinem Camper) ein. Wir schlagen natürlich nicht aus und essen also heute auswärts. Es ist wahnsinnig lecker! Er kocht Parrotfish-Filet (selbst gefangen) mit einer Zwiebel-Gemüse-Sauce und Reis. Wir verbringen einen interessanten und lustigen Abend bei ihm – als Hintergrundmusik läuft die ganze Zeit eine Woodstock-Aufzeichnungen auf einem kleinen Fernseher in seinem Bus. Die zweite Nacht direkt auf der Sanddüne an der Meeresküste wird etwas windig, aber unser Dachzelt hält Stand.

Am nächsten Morgen wird dann gleich nochmals mit Morgensport nachgedoppelt, bevor wir unser Lager abbauen und uns noch ein wenig nördlicher begeben. Wir fahren bis ganz hoch zum Cape Leveque – nur einer von vielen guten Tipps von Nadja und Chregu – und campen auch hier für zwei Nächte. Der Kooljaman Campingplatz ist ein wenig besser ausgestattet und so mieten wir uns mal wieder einen Platz mit Strom. Wir müssen einige Tage (fast Wochen) verpasster Fotoalbum-Arbeit nachholen. Zuerst wird aber ein Bad am wunderschönen Eastern Beach genommen. Einer der schönsten Strände, an denen wir je waren – da sind wir uns sofort einig. Vom Strand aus sieht man auch hier manchmal Wale in der Ferne auftauchen und tatsächlich spotten wir einige. Den Sonnenuntergang geniesst man hier auf dem Cape draussen aber auf der anderen Seite – und so wechseln wir am Nachmittag an den Western Beach. Der Strand und die orange rot leuchtende Felslandschaft sieht fast ein wenig «marsianisch» aus, während dem die Sonne langsam untergeht.

Der zweite Tag hier ist schnell erzählt – denn wir haben exakt das gleiche nochmals gemacht. Weils halt so schön war beim ersten Mal… Zmorge, Baden, lesen, Zmittag, chillen, Sonnenuntergang, Znacht…

Nach den vier Tagen auf der Dampier Halbinsel sind wir nun wieder runter nach Broome gefahren. Wir haben langsam nichts mehr zu essen und sollten bald an den Rückweg nach Darwin denken. Wir haben noch ein paar Sightseeing-Stopps vor unterwegs, und so wollen wir uns morgen auf den Weg zurück machen, um nicht plötzlich in Zeitnot zu gelangen. Wo und was wir auf dem Rückweg noch so machen, lest ihr bald wieder hier. 

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Kommentare

Christoph
Western Australia at its best👌🏽☀️

Mathias
sägs ned! mega schön :)

Dinge, die du vor Ort erleben kannst: