our big trip

Der Plan: Ab Mai 2018 für ein Jahr zu verreisen. Von Sri Lanka nach Südostasien und später nach Südamerika. Was daraus wurde? Lest selbst…  
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Wein ohne Ende in Mendoza

Weinlager in einer BodegaAusblick von der Finca Decero auf die AndenReben in der Finca DeceroFinca DeceroWeinfässer in der Finca DeceroMan isst (und trinkt) sehr gut hier!Hauptgang unserer Verköstigung

Nach dem Abstecher auf die Osterinseln und einem erneuten Kurzaufenthalt in Santiago de Chile haben wir uns abermals über die Grenze nach Argentinien begeben. Dieses Mal war unser Ziel das knapp 8 Busstunden entfernt liegende Wein-Paradies Mendoza. Die Fahrt über einen Pass durch die Anden war sehr schön und für einmal waren die Formalitäten an der Grenze auch eher zügig erledigt.

Von Mendoza aus kann man für Trekkings in die Anden starten oder andere sportliche Aktivitäten wie Rafting etc. buchen. Die meisten Leute – und so auch wir – kommen aber wegen den feinen Weinen hierher.

Wir haben zwei Tage in den Weinbergen verbracht. Am ersten Tag sind wir mit einer über unser Hostel organisierten Tour in zwei eher grössere Bodegas (Dante Robino und Vistandes) gefahren und haben da jeweils eine kurze Führung und die anschliessende Degustation mitgemacht. Zudem besuchten wir eine Olivenöl-Produktion und zum Abschluss wurde ein Kurzstop bei einer Kirche eingelegt. Die Tour war ganz ok, aber natürlich eher die klassische Touristen-Massenabfertigung.

Unser Highlight in Mendoza ist ganz klar die selbst organisierte Führung inklusive 5-Gänge-Verköstigung und Degustation in der Finca Decero. Über die Cousins von Seraina, die den Gastronomie-Betrieb Gaucho in Zürich führen und Fleisch sowie Weine aus Argentinien importieren, haben wir diesen Kontakt und schlussendlich sogar einen Spezialpreis erhalten.

Das Weingut – übrigens in Schweizer Hand – ist schlichtweg umwerfend schön. Die Finca hat einen atemberaubenden Blick auf die Anden und bei schönstem Wetter durften wir nach der Führung durch die Produktionsanlagen auf dem Balkon ein sensationelles 5-Gang-Menü – oder eine Spezialversion davon aufgrund diverser Unverträglichkeiten - schlemmen und dabei sechs verschiedene Rotweine probieren. Es waren alle fein – aber wir beide haben dann doch einen Favoriten auswählen können. An- und Abreise mussten wir hier natürlich selbst mit dem Uber / Remise lösen und der Tag war sicherlich teurer als die Touri-Tour gestern, war aber auch wirklich eine ganz andere Liga.

Den absolut gelungenen Tag konnten wir dann noch bei einem feinen (und eher preiswerten) Asado im Hostel ausklingen lassen. Da lernt man immer wieder andere lustige Reisende kennen – lokal und international.

Als nächstes und vermutlich letztes Ziel in Argentinien steuern wir das nördlich gelegene Salta an und versuchen dort, die Umgebung zu erkunden. 

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