Veröffentlicht: 06.01.2026
















Da es in Tokio gefühlt immer laut, voll und in Bewegung ist, haben wir uns heute für einen kleinen Tapetenwechsel entschieden. Es ging nach Machida, einem eher ruhigen Ort etwa eine Stunde außerhalb von Tokio.
Dort gibt es einen kleinen Park, der Serigaya Park, der sich perfekt dafür eignete, das gute Wetter zu genießen und einmal bewusst etwas Ruhe einkehren zu lassen.
Genau das haben wir auch getan: spazieren, sitzen, Sonne genießen. Ganz nebenbei sind wir dort auch wieder auf ein paar schöne Gullideckel gestoßen – inzwischen fast schon ein fester Bestandteil unserer Ausflüge.
Überraschend (und sehr erfreulich) war außerdem, dass es in der Nähe einen Kaffeestand gab, der tatsächlich richtig guten Kaffee angeboten hat. Damit war dann auch gleich der Koffeinhaushalt wieder auf einem akzeptablen Niveau.
Nachdem wir den Vormittag entspannt im Park verbracht hatten, sind wir auf dem Rückweg zum Bahnhof noch ein wenig durch Machida geschlendert. Dabei wurde auch noch ein bisschen geshoppt – schließlich wollen die restlichen Yen in den letzten Tagen langsam noch ausgegeben werden. Zwischendurch gab es außerdem einen kleinen Mittagssnack in Form von Fried Chicken.
Da für heute außerdem das große Finale des Souvenir- und Auftrags-Shoppings auf dem Plan stand, ging es anschließend direkt weiter nach Asakusa. Dort gibt es einige Läden, die genau das anbieten, was wir noch besorgen wollten. Und siehe da: Wir wurden fündig und konnten tatsächlich alles erledigen.
Kleiner Fun Fact am Rande: Ohne es zu merken, sind wir dabei in genau denselben Laden gelaufen, in dem wir ein paar Tage zuvor – auf dem Weg zum Ueno-Park – schon einmal etwas gekauft hatten. Manche Dinge ziehen einen offenbar einfach an.
Zusätzlich sind wir noch über einen Laden gestolpert, der Essen verkauft – allerdings nicht zum Essen, sondern zum Ausstellen. In Japan müssen Gerichte nämlich genauso aussehen wie auf der Karte beschrieben. Um das zu gewährleisten, gibt es täuschend echt aussehende Plastiknachbildungen der Speisen, die vor Restaurants ausgestellt werden. Und ja: Sie sehen erschreckend realistisch aus.
Zum Abschluss des Tages waren wir noch in einem Café, in dem der Kaffeenerd eigentlich frisch gerösteten Kaffee für zu Hause kaufen wollte. Leider hatten sie gerade nicht den richtigen in frisch geröstet vorrätig – also gab es stattdessen einfach zwei Tassen Kaffee vor Ort. Auch kein schlechter Trost.
Danach folgte noch das Abendessen (ja, wieder Ramen und weil ihr das schon zur Genüge gesehen habt, gibts dazu ausnahmsweise auch kein Foto) und dann war für heute auch Schluss.
Kein spektakulärer Tag, kein volles Programm – aber genau deshalb ganz angenehm. Ein entspannter Tag zum Durchatmen, bevor es langsam Richtung Ende der Reise geht.
