Ein Kaffeenerd und ich in Asien
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Menschen, Menschen und noch mehr Menschen – Alltag in Tokio

Veröffentlicht: 03.01.2026

Attraktion
Sensō-ji
Tokio, Japan
Sehenswert
Asakusa-Schrein
Tokio, Japan
Essen
Ramen-Restaurant
ramen · $ · Mittagessen
Park
Ueno-Park
Tokio, Japan
Sehenswert
Specialty Coffee
Tokio, Japan
Sehenswert
Akihabara
Tokio, Japan
Spaziergang
Ueno-Park → Akihabara
Tokio, Japan
Sehenswert
7-Eleven
Tokio, Japan

Der erste Punkt auf der Tagesordnung führte uns heute nach Asakusa. Genauer gesagt zum Sensō-ji-Tempel und dem angrenzenden Asakusa-Schrein.

Und holla die Waldfee – da war richtig was los. Rund um den Tempel herrschte Ausnahmezustand: extrem viele Menschen, abgesperrte Straßen, zahlreiche Essensstände und entsprechend viele Polizisten, die für Ordnung sorgten. Das Ganze fühlte sich fast wie ein kleines Food-Festival an. Der Grund dafür war ziemlich eindeutig: Neujahr. In Japan ist der erste Schrein- oder Tempelbesuch des Jahres (Hatsumōde) eine große Sache, und Sensō-ji gehört zu den meistbesuchten Orten dafür im ganzen Land.

Der Eingang zum Senso-ji-Tempel und viele, viele Menschen

Für das eigentliche Beten gab es eine riesige Schlange, die sich aber erstaunlich schnell bewegte. Man ging kurz hinein, betete und wurde dann an den Seiten wieder hinausgeleitet. Trotz der guten Organisation war es für unseren Geschmack einfach zu voll – also sind wir nicht allzu lange geblieben und haben Asakusa relativ bald wieder hinter uns gelassen.

Aus Sicht des Schreins sah die Menschenmasse noch krasser aus

Danach begann die Suche nach einem Platz fürs Mittagessen. Gar nicht so einfach in einer Gegend, die gleichzeitig von Touristen und Neujahrsbesuchern überrannt wird. Auf dem Weg sind wir an einem Tiercafé vorbeigekommen – ein Stockwerk mit Hasen, eines mit Igeln und oben Katzen. Da man die aber nicht essen kann, sind wir weitergelaufen.

Nach ein paar Straßenwechseln merkten wir dann aber ziemlich deutlich, dass wir in ein Viertel kamen, in dem eher die Locals essen. Dort haben wir uns schließlich in ein Ramen-Restaurant gesetzt – eine sehr gute Entscheidung. Ramen gehen einfach immer.

Ramen zum Mittagessen, weil wir davon noch lange nicht genug haben

Nach dem Essen haben wir eine Runde durch den Ueno-Park gedreht und das gute Wetter genossen. Trotz der Jahreszeit war es angenehm mild, und der Park bot eine willkommene Pause vom Trubel. Dort war zwar auch viel los, aber durch die Weitläufigkeit des Parks fühlte es sich nicht so voll an.

Ueno-Park bei bestem Wetter
Ein Brunnen im Park vor dem National History Museum

Anschließend stand der erste Specialty Coffee in Tokio auf dem Programm. Ein kleiner, gut besuchter Laden, kurze Wartezeit – und dann erst einmal drei verschiedene Kaffees probiert (der dritte kam erst nachträglich dazu). Definitiv ein Highlight für den Kaffeenerd.

Endlich der gewünschte Kaffee

Von dort aus sind wir zu Fuß weiter nach Akihabara gegangen. Ein bisschen durch die Läden stöbern, Anime-, Elektronik- und Nerdkultur aufsaugen und später auch noch einen Blick auf das Viertel im Dunkeln werfen, wenn die Leuchtreklamen richtig zur Geltung kommen.

Akihabara bei Einbruch der Dunkelheit

Irgendwann wurde es dann aber einfach zu viel: zu viele Menschen nach einem ohnehin sehr vollen Tag. Also ab in die U-Bahn und zurück zur Wohnung.

Menschen, überall Menschen

Auf dem Heimweg haben wir noch schnell eine Kleinigkeit im 7-Eleven besorgt und zu Hause erst einmal Inventur gemacht: Was haben wir bisher gekauft? Wie viel Platz ist noch im Gepäck? Und wie viele Souvenirs gehen theoretisch noch?

Mit dem beruhigenden Wissen, dass noch genug Platz für weitere Einkäufe ist, konnten wir den Tag entspannt beenden und schlafen gehen.

Auf einen Blick

Automatisch aus dem Beitrag extrahiert
Dauer
1 Tag
Wetter
Winter
Begleitung
Zu zweit (2)
KulturellKulinarischAbseits der Pfade
  • Sensō-ji und Asakusa-Schrein an Neujahr
  • Ramen-Mittagessen
  • Ueno-Park bei mildem Wetter
  • erster Specialty Coffee in Tokio
  • zu Fuß nach Akihabara und später zurück mit der U-Bahn
StadtKulturEssenTransitArchitektur
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