Der Anfang - Die Reise nach Seoul
Jede Reise beginnt mit dem Start vor der Haustüre – klingt fast wie so ein pseudo-philosophisches Poster, das man sich an die Wand hängen kann. Meine begann an einem grauen, aber...

Veröffentlicht: 08.12.2025















Nach ausreichend Schlaf, um den Jetlag auszuhebeln stand der erste Programmpunkt an: mich mit dem Kaffeenerd und seinem Coach (oder Coachin? Ich bleib einfach bei Coach) zu treffen.
Vom Hotel abgeholt und das Gepäck dort schnell deponiert, machten wir uns auf den Weg zu einem Café, wo die beiden mit einer Bekannten von der Competition des Vortags verabredet waren.
Da wir aber noch mehr als genug Zeit hatten und zufällig am Gyeongbokgung Palace vorbeikamen, dachten wir uns: Warum nicht schnell noch reinschauen?
Also spazierten wir durch das weitläufige Gelände, bestaunten den Thronsaal und streiften durch die Gärten, die für mich das kleine Highlight des Besuchs waren.
Besonders die vielen Menschen in traditionellen Hanboks haben die Atmosphäre noch einmal verstärkt.
Als es schließlich Zeit wurde, machten wir uns wieder auf den Weg und trafen die Bekannte wie geplant im Café. Eine Stunde und viele tiefgehende Gespräche über Kaffee später (bei denen ich als nicht Kaffeeperson eher nicht viel beitragen konnte) wurde es Zeit für einen Nachmittagssnack.
Mit frisch geschenkten Kaffeebohnen aus Malaysia und wachsendem Hunger im Gepäck machten wir uns auf die Suche nach Essen – gar nicht so leicht. Der Coach des Kaffeenerds isst vegan, und veganes Essen scheint in Südkorea nicht leicht zu finden zu sein, insbesondere zwischen 15:00 und 17:00 Uhr, da in dieser Zeit in vielen Restaurants Pause ist. Nach einer Stunde erfolglosem Suchen landeten wir schließlich bei Bagels und Tomatensuppe für die Veganerin und belegten Bagels für den Rest.
Ein anschließender Spaziergang durch Seoul führte uns vorbei an hohen Gebäuden, breiten Straßen und den erwartungsgemäß riesigen Leuchtreklamen.
Und er endete – natürlich – wieder in einem Café, wo wir bei drei Sorten Kaffee auf den Bus zum Flughafen warteten, um den Coach zu verabschieden.
Danach waren der Kaffeenerd und ich wieder zu zweit unterwegs. Ein kurzes Abendessen später machten wir uns zu Fuß auf den Weg zurück zum Hotel, um den Tag dort entspannt ausklingen zu lassen.
