Wochenendtrip entlang der Garden-Route
Am Donnerstag war International Womens Day, deshalb hatten wir frei. Das musste natürlich für einen kleinen Roadtrip genutzt werden. Wir haben uns also auf den Weg entlang der...

Veröffentlicht: 26.08.2018
Seit unserem Gardenroute Trip ist schon wieder viel Zeit verstrichen, Zeit, die ich in Port Elizabeth verbracht habe. Die Woche danach war das International Culture Fest, als Teil der Diversity Week, die jedes Jahr von der Uni organisiert wird. Während der Woche gab es schon viele Aktionen auf dem Campus, mit Fokus auf verschiedenen Ländern und Kulturen. Zum Beispiel gab es Mandarin-Lunch-Lessons, die einer der Internationals, Oreo aus China, gehalten hat. Für die Diversity Week waren auch die Abgeordneten der Partner-Universitäten eingeladen, und da die JGU eine Partnerschaft mit der NMU hat, waren auch zwei Gäste aus Mainz da. Einmal der Chef der Abteilung Internationales und einmal Frau Werner, die uns beim ganzen Bewerbungs- und Vorbereitungsprozess begleitet hat. An ihrem ersten Tag in PE haben die beiden sich mit uns zum Abendessen getroffen um zu hören, wie wir uns bereits eingelebt haben. Frau Werner ist eine super liebe Frau, die uns alle direkt in den Arm genommen hat. Auch wenn wir sie nicht gut kennen, war es für uns alle trotzdem schön, so Besuch aus der Heimat zu bekommen. Samstags war dann das International Culture Fest, der Grund, warum wir nicht weggefahren sind am Wochenende. Und wir haben es auch nicht bereut, weil es eine super schöne Atmosphäre war. Wir Internationals waren dazu angehalten worden, unser Land mit einem Essensstand zu vertreten. Mit Budget von der Uni sollte man dann Landes-typisch kochen. In kleinen Portionen gab es das Essen dann kostenlos. Ich selbst habe nicht gekocht, aber da wir so viele Deutsche sind, hat sich schnell eine Gruppe gefunden. Sie haben Kartoffelsalat und Frikadellen vorbereitet, die sehr gut ankamen. Europäisch vertreten waren dann noch Tschechien, Frankreich und Belgien, viele der anderen Internationals aus Norwegen, der USA, der Schweiz oder der Niederlande waren leider nicht motiviert genug. Neben den europäischen Ständen gab es welche aus ganz vielen afrikanischen Ländern wie Zimbabwe und Nigeria. Das Essen war größtenteils wirklich lecker, aber teilweise auch echt gewöhnungsbedürftig... Zum Beispiel habe ich eine geröstete Made gegessen. War aber nicht so schlimm, wie ich es erwartet habe. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch viele Auftritte, Tanz und Gesang vor allem. Wirklich eine tolle Erfahrung :)