Ayubowan in Sri Lanka ­čç▒­čç░
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Unser erstes Fr├╝hst├╝ck auf der Insel bestand aus einem Obstteller, Toast mit Marmelade und Omelett. Zusammen mit einem franz├Âsischen Paar nahmen wir das leichte singhalesische Fr├╝hst├╝ck ein. Kurz darauf wurden wir auch p├╝nktlich von unserem Fahrer abgeholt, der lediglich ein Handgep├Ąckskoffer f├╝r die Rundreise hatte. Jedesmal musste er f├╝r unsere zwei schweren Reisekoffer und meinen Handgep├Ąckskoffer den kompletten Kofferraum ausr├Ąumen. Als ich da zuschaute hatte ich ganz kurz ein schlechtes Gewissen. Aber ich redete mir ein, da ich ein M├Ądchen bin, brauchte ich einfach mehr Gep├Ąck. :-) Alles wieder Verladen, starteten wir unsere Stadtbesichtigung aus dem Auto heraus. Wir sahen den Hafen, das Finanzviertel, das Parlament, das Wohnhaus des Pr├Ąsidenten, und hielten f├╝r unseren ersten Tempelbesuch, an einem Hindu-Tempel. Ein Gl├╝ck konnten wir trotz nicht bedeckter Knie eintreten, sollten lediglich, wie der Brauch es verlangte die Schuhe ausziehen. Wir durchquerten den dunklen Tempel, bestaunten die verschiedenen G├Âtter und ich lie├č es mir nicht nehmen die Leute beim Betten zu beobachten. Gern h├Ątten wir mehr Infos zum Glauben und Ritten erfahren. Jedoch aufgrund von m├Ą├čigen Englischkenntnissen von unserem Guide und da sein Glaubensbekenntnis im Buddhismus lag, konnten wir lediglich die Atmosph├Ąre aufsaugen. Die n├Ąchste Station war eine alte christliche Kirche in der gerade eine Messe gehalten wurde. Die Inschriften auf dem Boden waren zum einen Teil in niederl├Ąndisch und zum anderen lateinisch. Sie gaben ein paar Infos zur Gr├╝ndung der Kirche. Sie war jetzt nicht besonders pomp├Âs, sondern recht einfach, trotzdem strahlte sie ein vertrautes Gef├╝hl aus. Wieder im Auto, fuhren wir am Viktoriapark vorbei zur letzten heiligen St├Ątte f├╝r heute, der Buddhistische Tempel Gangaramaya. Gegen eine kleine Geb├╝hr von konnten wir den Tempel besichtigen. Hier musste ich dann doch ein wei├čes Laken um die Beine wickeln und wie alle die Schuhe ausziehen. Im Gegensatz zum hinduistischen Tempel war dieser sehr hell, bestand aus einem Innenhof mit der Stupa in der Mitte und wurde von kleinen Geb├Ąuden umrandet. In denen waren verschiedene Spenden, wie Uhren, Geschirr, Schmuck, Haushaltsger├Ąte, Kameras und sogar antike Autos wie einen alten Rolls Royce zu bestaunen. Aber auch andere Gaben wie steinerne Buddhas, ein Haar von Buddha oder ein Elefant in Lebensgr├Â├če konnte man dort ansehen. Im Tempel herrschte ein reges Treiben. Kinder in wei├čer Kleidung tollten durch den Hof und besuchten die Sonntagsschule. Ein heiliger Baum zierte die obere Etage und lud zum Beten ein. ebenso wie ein Altar nahe der Stupa und eine heilige Halle mit dem Gott der Zukunft, wenn ich das richtig verstanden habe und ein weiterer der vor dem ewigen Kreis sa├č. Die Halle war mit verschiedenen Gem├Ąlden geschm├╝ckt, die Buddha in verschiedenen menschlichen Lebenslagen zeigte. Mit einer Reihe von Eindr├╝cken stiegen wir wieder ins Auto und fuhren zum Supermarkt um Wasser und ein kleinen Snack zu kaufen. Auf dem Weg zu unserem letztem Halt fuhren wir am sri-lankischen White House und mehreren Hauptquartieren der Armee vorbei und hielten dann am Independence Square nahe dem Viktoria Park. Anschlie├čend verlie├čen wir Colombo und fuhren in Richtung S├╝den nach Galle. Sobald wir die Gro├čstadt hinter uns lie├čen wurde es ruhiger und im Wagen im K├Ąlter, sodass wir gefroren haben. Die Stra├čenr├Ąnder waren von den verschiedensten L├Ąden ges├Ąumt, die von Sanit├Ąranlagen ├╝ber Hochzeitskleider zu Tuk-Tuk Tunning und Lebensmittel alles anboten. Schon jetzt fielen uns die Stra├čenhunde auf, ahnten jedoch nicht, dass es auf dem Land noch viel mehr geben w├╝rde, die sehr verwahrlost und teils verst├╝mmelt waren. Als Hundeliebhaber blutet mir jedesmal das Herz wenn ich die Vierbeiner kraftlos am Stra├čenrand liegen sehe.

Zum Mittagessen hielten wir am Laluna Watersports Restaurant, von dem aus wir einen sch├Ânen Blick auf einen Seitenkanal zum Meer hatten. Das Essen war g├╝nstig, nicht schlecht aber auch nicht besonders. Im Gegensatz zu unserer Unterhaltung. Eine arabische Familie lieh sich Jetskis aus und die verschleierten Damen fotografierte ihre M├Ąnner, w├Ąhrenddessen sie versuchten den J├╝ngsten einem grundlosen Schreikrampf entgegenzuwirken. Es wurde noch besser, als dann auch die Frauen in Burka mit aufs Jetski stiegen. Gern h├Ątten wir noch etwas zugeschaut, aber unser Guide der seine Mittagspause mit Dogy-pack am Auto verbrachte, stand bereits neben uns und wir brachen auf. Nach kurzer Zeit hielten wir wieder und besuchten eine Turtle-Sanctury (1000 SLR/ p.P.). Der ambitionierte Tiersch├╝tzer zeigte uns begeistert seine Sch├╝tzlinge, die wir auch auf die Hand nehmen durften. Die Baby-Turtels ­čÉó werden ca zwei Wochen aufgep├Ąppelt, bevor sie wieder zur├╝ck ins Meer gebracht werden. Dies ist notwendig um die am Strand eingebuddelten Eier vor tierischen Angreifern zu retten. Neben den Kleinen gab es auch verst├╝mmelte und blinde Tiere die leider nicht mehr ins Meer k├Ânnen. Wir sahen nicht nur die Brutst├Ątten und verschiedene Schildis, sondern auch den gesch├╝tzten Strandanschnitt, der wundersch├Ân war und zum fotografieren und verweilen einlud. Begeistert setzten wir die Fahrt fort erreichten am sp├Ąten Nachmittag den Ort Galle. Unsere Unterkunft das Seagreen Hotel war einfach, jedoch einladend. Der Besitzer begr├╝├čte uns sehr freundlich und schnell stellte sich heraus, dass er deutsch konnte, da seine Frau aus Marburg kommt. Nach einer kurzen Verschnaufpause, spazierten wir ├╝ber die Befestigungsanlagen bis hin zum Leuchtturm. Wie viele Andere wollten wir den Sonnenuntergang sehen, hatten jedoch mit den vielen Wolken , die die Sonne verdeckten etwas Pech. Daher sind wir zur├╝ck in die sch├Âne, zum Bummeln einladende Stadt gegangen und a├čen dann im Rocket Burger zu Abend. Auf einem kleinen Balkon genossen wir den Abend, a├čen einen sehr leckeren Burger und unterhielten uns sehr gut mit dem Besitzer. Danach ging es zur├╝ck ins Hotel, wo wir den restlichen Abend auf der Dachterrasse des Hotels ausklingen lie├čen, bevor wir ins Bett gingen.┬á

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