Ayubowan in Sri Lanka đŸ‡±đŸ‡°
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18.09. - vom Fort ins Baumhaus

"Alllahh akkba..." lalala... wohhooo wir standen nahezu von dem gesungenen Morgenappell im Bett. Von dem LĂ€rm der arabischen MĂ€dchenschule, die genau neben uns angrenzte, wurden wir unsanft aus dem Schlaf gerissen. Ein GlĂŒck war es nur kurz vorm Wecker klingeln, ansonsten wĂ€re ich mehr als unausgeglichen gewesen. Noch etwas mĂŒde, zogen wir uns an und begaben uns zum FrĂŒhstĂŒck. Auch hier bekamen wir wieder Ei, Toast und Obst, was ganz gut schmeckte. Wir hatten extra etwas frĂŒher die Essenszeit vereinbart (8 Uhr), da wir noch in die Stadt wollten. Leider waren die LĂ€den erst dabei die TĂŒren zu öffnen, sodass ich nur einige Shops besuchen konnte. Jedoch bekam ich meine ersehnten Postkarten und auch einen Sticker fĂŒr Michas Koffer von einen Ă€lteren Herrn. In einem kleinem AlternativgeschĂ€ft fand ich noch ein kleines Tier-Mobile fĂŒr Babys aus Stoff, wo ich nicht widerstehen konnte. Etwas verspĂ€tet kamen wir in unsere Unterkunft an und unterhielten uns mit dem Gastgeber. Leider waren wir die Nacht die einzigen GĂ€ste, aber die folgenden Tage sollte es wieder besser aussehen. Etwas verspĂ€tet traf dann auch unser Guide ein und begann mit dem Koffertetris. Nun ging die Reise ohne Halt weiter nach Weeravilla, zu einer ganz anderen Unterkunft: einem Baumhaus. Im Ressort angekommen, wurden wir mit einem ErfrischungsgetrĂ€nk begrĂŒĂŸt und da wir auch hier die einzigen GĂ€ste waren, erhielten wir ein Upgrade. Wir erhielten das Loft-Baumhaus. Es bestand aus einem Wohnzimmer und eine Etage obendrĂŒber dem Schlafzimmer mit Bad. Durch die Witterung war es leicht angegriffen, aber dennoch eindrucksvoll. Lediglich ĂŒber dem Schlafzimmer befand sich das Dach. Die Seiten waren jedoch offen. Nachdem der arme Kerl alle Koffer in die oberste Etage getragen hatte, begaben wir uns zum Mittag ins Ressort-Restaurant. Ich wĂ€hlte ein Sandwich und Stephan klassisches Curry mit Reis. Da es erst gegen drei Uhr war hatten wir genĂŒgend Zeit zum Entspannen. Wir gingen in den Pool, sahen den GĂ€rtner beim Mangobaum pflanzen zu und ruhten uns in unseren Baumhaus beim Lesen aus. Gegen 19 Uhr wurden wir zu unserem ganz besonderen Dinner gerufen. Der Hotelmanager quetschte sich mit uns auf die RĂŒckbank des Tuk-Tuks und wir fuhren im Dunkeln zum BBQ an den nahegelegenen See. Nach kurzer Zeit erreichten wir das Lagerfeuer und uns erwartete ein gedeckter Tisch umrundet von Kerzen, der zu einem romantischen Essen einlud. Ein Blick zu Seite offenbarte uns, dass sich insgesamt sechs Personen um unser Essen kĂŒmmerten. Wir kamen uns ein wenig wie in einer TV-Show vor, weil sich alle nur um uns kĂŒmmerten. NatĂŒrlich gab es auch wieder viel zu viel zu Essen. Es gab Fisch (frisch aus diesem See), Schwein, HĂ€hnchen, Mais und WĂŒrstchen. Der Moment war einfach unbeschreiblich schön und wir genossen den in vollen ZĂŒgen. Zum GlĂŒck erfuhren wir erst spĂ€ter, dass dies der See war, wo eine Woche zuvor der EnglĂ€nder von einem Krokodil getötet wurde. Gut das wir nur knappe 10m vom Ufer entfernt waren. Ein Trost sollte sein, dass es sich um das andere Ufer handelte... Naja. Auf dem RĂŒckweg unterhielten wir uns sehr gut mit mit dem Manager und tauschten uns zur Wirtschaft und Sri Lanka allgemein aus. Im Camp angekommen, verabschiedeten wir uns da wir nĂ€chsten Tag 5:30 Uhr zur Safari aufbrechen wollten. Wir kuschelten uns gemĂŒtlich in unser Bett und lauschten der Natur. Ich konnte relativ schnell und gut einschlafen. Leider gelang das Stephan mit seinem leichten Schlaf nicht so gut. Er wachte oft auf und ich glaube fĂŒr ihn war es nicht ganz die Erholung, wie fĂŒr andere. Ich bin lediglich durch das Hundejaulen munter geworden und konnte schnell wieder in den Schlaf zurĂŒckfinden.

Antworten

#galle#treehouse#candellightdinner#ecolodge

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