Cancun Downtown
Unser erster Tag in Cancun begann sehr früh - Jetleg! Um 5 Uhr waren wir hellwach und konnten uns in Ruhe fertig machen für das Frühstück. Außerdem konnten wir so den schönen...

Veröffentlicht: 08.02.2022
Von Cancun ging es für uns mit einem kleinen Shuttle und ca. 2,5 Stunden Fahrtzeit nach Chiquila.
Ursprünglich hatten wir geplant mit einem der modernen Reisebusse von ADO zu fahren, leider waren die Plätze an dem Tag schon ausgebucht - obwohl morgens noch mindestens 2/3 der Plätze frei waren. Also hieß es schnell eine Alternative finden! Schließlich war das Hotel auf Holbox bereits gebucht und eine Nacht doppelt für Hotels zu bezahlen, wollten wir möglichst vermeiden. Nach kurzer Suche sind wir zum Glück auf ein Unternehmen gestoßen, die noch freie Plätze für den Tag hatten und ganz in unserer Nähe gestartet sind. Das hat uns allerdings auch umgerechnet ca. 40€ mehr gekostet.
Während der Fahrt mit dem Shuttle durch abgelegenere Orte lernten wir die andere Seite der Stadt kennen. Menschen leben jenseits der touristischen Orte in absolut armen Verhältnissen in selbst gebauten Hütten ohne richtige Türen und Dächer umgeben von Müll. Auch auf Holbox ist Müll ein großes Problem, wie wir später auf der Insel feststellen mussten. Es gibt nur wenige Mülleimer auf den Straßen, sodass sich der Abfall an den Straßen und vor allem in nicht touristischen Straßenecken türmt.
In Chiquila angekommen ging es für uns weiter mit der Fähre. Die Überfahrt dauert ca. 30 Minuten und war bei uns im Preis von insgesamt 80€ für 2 Personen für die Anreise nach Holbox inklusive.
Holbox ist eine süße kleine Insel, die an der breitesten Stelle nur 2 Kilometer breit ist und eine Länge von 42 Kilometern hat. Hier gibt es keine asphaltierten Straßen und keine Autos. Das einzige motorisierte Fortbewegungsmittel sind die Golfcarts, ansonsten bewegt man sich zu Fuß oder mit dem Fahrrad fort.
Die Insel besticht durch viele bunte Bilder an Hauswänden und ihre Gelassenheit. Nach 2 Tagen auf der Insel sind wir bereits tiefenentspannt und leben in den Tag hinein. Morgens holen wir uns zum Frühstück ein paar selbst gebackene süße Gebäckteilchen bei einer einheimischen Frau, die mit ihrem kleinen Holzwagen an der Straße steht. Dann gehts weiter zum Strand, wo wir unser kleines Frühstück mit Blick aufs Meer genießen und dann schauen wir einfach, wonach uns an dem Tag ist. Zwischendurch wird Karten gespielt und eine Runde im Wasser entspannt. Abends probieren wir uns durch die heimischen Spezialitäten. So lässt es sich leben!
