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Zuletzt in Thailand

4. Polizeilicher Teil abgeschlossen - der Rest hakt…

Veröffentlicht: 05.02.2026

Essen
Phangan Food Court
$ · Mittagessen
Sehenswert
Phangan Bungalows
Ko Pha-ngan, Thailand
Sehenswert
Tempel
Ko Pha-ngan, Thailand

Der Tag beginnt himmlisch: früh, aber ausgeschlafen aufgewacht, einen Tee am Meer getrunken, kleinen Einkauf & Geldwechsel erledigt, mal wieder köstlich gefrühstückt - und das Ganze „auf heißen Kohlen sitzend“, weil der Termin auf der Polizeiwache naht. Die Mail mit dem Dokument kommt dann so knapp, dass ich es nicht mehr schaffe, mich um einen Ausdruck zu kümmern… Ich sehe das Problem auf mich zurollen, hoffe aber, dass sich auf der Wache eine Möglichkeit ergibt, es auszudrucken… Mittlerweile sitze ich schon wieder seit knappen 20 Minuten im Warteraum - der Kollege wollte nur kurz mit seinem Vorgesetzten telefonieren…? Nach einer knappen halben Stunde werde ich nach oben geschickt: „Second floor! Somebody will come & get you.“ So, stellt euch vor, ihr geht eine „halbe“ Treppe hoch, dort gibt es eine Art kleines Zwischengeschoss - das macht mich fertig: jetzt nur noch die nächste halbe Treppe weiter hoch, oder noch die ganze danach…?! Ich entscheide mich für das, was ich eigentlich als 1. Etage bezeichnen würde, und warte, allein auf dem Flur stehen… Ich hätte mir was zum Häkeln mitnehmen sollen auf diese Reise!

Irgendwann kommt Bewegung in die Sache, ein Beamter kommt auf mich zu: „your father?“ Als ich das bejahe, lächelt er, sagt nochmal „ah, your father!“ (als wäre das eine neue Information!), und auf einmal geht alles ganz freundlich & schnell…?! Ich habe keine Ahnung, freue mich aber… Obwohl ich angebe, dass ich das Erbe in Deutschland ausschlage, werden mir seine Geldbeutel, sein Handy & sein Pass ausgehändigt, ich solle die Sachen an mich nehmen. Damit sei der polizeiliche Teil abgeschlossen, ich soll wieder zum Rettungsdienst fahren (wo er liegt), die würden sich dann mit dem Tempel in Verbindung setzen… Wieder unten fällt mir erst wieder ein, dass ich immer noch keine Unterschrift oder Stempel der Polizei auf dem (noch immer unausgedruckten) Dokument habe! Also setze ich mich wieder hin und warte… Drängle mich aber dazwischen, und erkläre dem jungen, zum Glück gut Englisch sprechenden Beamten die Lage. Er schaut es sich auf meinem Handy an (wie viele Menschen das in den letzten Tagen in der Hand hatten!), und fragt mich, ob ich jetzt will, dass er das für mich ausdruckt?! Ich nehme allen Mut zusammen und sage „ja, falls möglich?“, so höflich und lächelnd wie möglich. Und wirklich, er zückt sein Handy, bittet mich, ihm das Dokument per AirDrop zu schicken, und wenige Sekunden später halte ich den Ausdruck in Händen! Ohne Unterschrift, ohne Stempel - der Beamte erklärt mir geduldig, dass dies nicht vorgesehen & notwendig ist, und verweist mich ebenfalls an den Rettungsdienst…

Hunger! Der Zufall führt mich zum „Phangan Food Court“, eine riesige Halle mit unzähligen kleinen Ständen, die in erster Linie Speisen & Getränke anbieten - was für eine Auswahl…! Ich gönne mir „Fried Yellow Noodles“ (Erinnerungen an Leela Beach!) und eine Kokosnuss als Getränk dazu, für jeweils umgerechnet € 2,15. Yummy, genau das, was ich gebraucht habe. Und wieder zurück zum Rettungsdienst - wo alles offen ist, ich aber niemanden antreffe. Also setze ich mich, und warte (was noch nie eine meiner Stärken war). Zum Glück gibt es liebe Menschen, die sich nach mir & „der Angelegenheit hier“ erkundigen, ich bin gut unterhalten & abgelenkt. Allerdings wird mir immer heißer, da ich ja mit einem Besuch im Tempel gerechnet hatte, trage ich eine lange (dünne) Hose und ein T-Shirt - viel zu warm! Irgendwann breche ich ab, und fahre beim Tempel vorbei, der auf dem Weg liegt. Ich finde aber niemanden, und auch keine Hinweisschilder, wo ich hin muss, und ehrlich gesagt finde ich diesen Ort sehr schön, aber er schüchtert mich auch ein wenig ein - ich möchte nichts falsch machen!

Entmutigt gönne ich mir zuhause eine Pause. Im Meer war ich immer noch nicht - abgesehen von meinen Füßen. Wenn mir das mal einer gesagt hätte…!

Ich mache mich mal wieder auf dem Weg zum Rettungsdienst, mittlerweile kenne ich den Weg ganz gut. Wieder warte ich länger, und rufe, und warte…

Mir wird immer wärmer, ich gebe auf, und mache mich auf den Weg, den David (der Kanadier) mir zu den Phangan Bungalows beschrieben hat. Es gibt dort einen Strand, ich habe meinen Bikini drunter und kann mich dort hoffentlich mal kurz ins Meer stürzen…! Tatsächlich finde ich sie (nachdem ich nach mehreren Versuchen die Straße mit T-Kreuzung aus der Beschreibung ausfindig machen konnte), gehe zum Haupthaus/Restaurant, und frage einen dort offensichtlich arbeitenden Mann nach „Mama Pim“. Wie‘s weitergeht erfahrt ihr dann im nächsten Teil…

Auf einen Blick

Automatisch aus dem Beitrag extrahiert
Abseits der PfadeEntspannend
  • Polizeilicher Teil abgeschlossen
  • Dokument per AirDrop ausgedruckt
  • Essen im Phangan Food Court
  • Abstecher zum Tempel
  • Suche nach Mama Pim bei den Phangan Bungalows
StadtEssenKulturTransit
  • Fried Yellow Noodles2 €
  • Kokosnuss-Getränk2 €
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