10. Und ab jetzt: Urlaub! Beginnend mit der „Eden Party“…
Ich besuche eine außergewöhnliche Party, und allein der Hin- und Rückweg sind ein Abenteuer für sich…!

Veröffentlicht: 11.02.2026










Da es an meinem „Heim-Strand“ nicht viel zu sehen gibt, und auch Koh Ma Schnorchel-mäßig wohl nicht viel hergibt (außerdem gibt es die Sandbank, die beide Inseln verbindet so nicht mehr?) rollern wir in den Norden zum Chaloklum-Strand. Tauchmaske mit Schnorchel habe ich netterweise (& kostenlos!) von den Vermietern geliehen bekommen. Der Strand ist (oder besser: die Strände sind) weitläufig, wie aus dem Bilderbuch und fast leer. Wir gehen ewig im Wasser Richtung Steine (habe ich erwähnt, dass das Meer hier maximal kniehoch ist - danach habe ich meist keine Lust mehr, noch weiter zu laufen), und finden dann unter Wasser nur tote Korallen, mit ein paar wenigen (mehr oder weniger bunten) Fischen. Ein paar Anemonen, ziemlich trostlos alles - vor allem, wenn man schon mal hier war, und damals eine sehr viel größere Farb- & Tier-Vielfalt hat erleben dürfen… Also wer noch Zweifel haben sollte, was der Klimawandel etc. so alles anstellt, der schaue sich mal Unterwasser-Bilder aus den letzten 20 Jahren bis heute an, es ist zum Weinen…
Reichlich desillusioniert suchen wir ein Restaurant o.ä., in dem wir den Sonnenuntergang genießen können. Meine Begleitung hat Tipps vorrätig - allerdings muss man bei den „HotSpots“ Eintritt bezahlen, 300 Baht (≈ € 8,10), was uns hier irgendwie unverschämt (viel) vorkommt. Also Sonnenuntergang am Straßenrand, und Essen danach. Wir rollern durch andere festlich beleuchtete Gassen, stellen die Roller zuhause ab und gehen in einen schicken Beach-Club in der Nachbarschaft. Die Speisekarte ist sehr international, wenig Thai, und spricht uns wenig an, deswegen gehen wir wieder - zu einem gut besuchten Straßen-Restaurant wenige Meter weiter. Dort gibt es für mich „Fried chili onion with chicken“ (für umgerechnet € 1,61!), und zu Ehren von Chris und der ganzen alten Thailand-Crew „Noname Chicken“ (frittiertes Hühnchen). Wir tauschen den erneuten Besuch im Beach-Club gerne gegen ein letztes Getränk an „unserem Strand“, und auch dieser Tag endet…
