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Tag 263: Yosemite-Nationalpark

Es ist 7:30 Uhr. Sabrina schläft. Ich strample mich aus sämtlichen Schlafsäcken und Wolldecken und krieche aus dem Zelt. Aus der kalten Asche unseres Lagerfeuers kommt grauer Rauch. Mit meiner Kamera verschwinde ich im Wald. Mein morgendlicher Spaziergang ist auf diesem Roadtrip zu einer Art Ritual geworden. Ich wandle durch die Stille der Wildnis als würde die Zeit still stehen. In diesem Moment existieren nur ich, der Wald, meine Kamera und eine Zigarette. Die ersten Sonnenstrahlen stehen wie Säulen im Raum. Nach unbestimmter Zeit kehre ich zu Sabrina zurück. Sie ist bereits wach und packt zusammen. Die letzten drei Nächte haben wir in diesem Wald verbracht und die letzten zwei Tage im "Yosemite-Nationalpark". Der Park ist riesig und die Natur überwältigend. Von seinen weißen Bergspitzen, grauen Felswänden über seine sprudelnden Wasserfälle und kristallklaren Seen bis hin zu seinen gigantischen Mammutbäumen. Wir haben die Zeit mehr als genossen. Es gibt unglaublich viel zu entdecken, etliche Wanderwege, Aussichtspunkte und jeder einzelne Anblick sieht aus wie ein Gemälde von Bob Ross. Von Flora und Fauna noch leicht betrunken, geht es heute wieder zurück zur Zivilisation. Unser heutiges Ziel ist die Stadt des Nebels: "San Francisco". Oder besser gesagt "Oakland", denn hier sind die Unterkünfte deutlich günstiger. Nach einigen Stunden Autofahrt kommen wir endlich in unserem temporären Zuhause an. Wir werden sehr herzlich von einer unglaublich netten Dame in ihren goldenen 50ern empfangen und fühlen uns direkt wohl. Den Rest des Abends verbringen wir nach einer angenehm warmen Dusche vor einem Film im Bett. Morgen geht es dann in die große Stadt.

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