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Tag 264: San Francisco

Es ist 9:20 Uhr. Wir sitzen auf einer Bank am Fährhafen von Oakland und warten. Sonnenstrahlen tanzen auf der Wasseroberfläche, der Wind flüstert uns ins Ohr. Wir warten auf unsere Fähre nach "San Francisco". Eine halbe Stunde später fahren wir unter der Bay Bridge hindurch und sehen zum ersten Mal die Skyline der beeindruckenden Stadt. Wir fahren an der berühmten Gefängnisinsel Alcatraz vorbei und kommen am Pier 39 an. Wir laufen am Hafen entlang vorbei an Straßenmusikern, Künstlern, Souvenirläden und jeder Menge Touristen. Nach ein paar Minuten finden wir uns am Fisherman's Wharf  wieder. Ein Paradies für jeden Seafood-Liebhaber. Krebse, Krabben und Muscheln. Ich entscheide mich für das offensichtlich berühmteste Gericht: Clam Chowder in a Bread Bowl. Ich genieße die cremige Muschelsuppe im Sauerteigbrot mit jedem Löffel. Gesättigt geht es weiter. "San Francisco" hat für einen Tag definitiv zu viel zu bieten. Dennoch versuchen wir diesen Tag voll auszukosten. Wir laufen die steilen Straßen hoch und runter, durchkreuzen Chinatown, schauen uns die "kurvenreichste Straße der Welt "an und entspannen im Park zum Anblick der "Painted Ladies", einer bunten Häuserreihe im viktorianischen Baustil (bekannt aus dem Intro der 90er-Sitcom Full House). In einem der vielen künstlerischen Hipster-Vierteln gönnen wir uns noch ein unfassbar leckeres Eis und machen uns dann auf den Weg zur Fähre. Am Hafen angekommen geht die Sonne langsam unter. Die Wolken hängen wie rosa Zuckerwatte über der beleuchteten Bay Bridge, das Wasser reflektiert das ganze Farbspiel. Es ist bereits dunkel als wir völlig erschöpft wieder in unserer Unterkunft ankommen. Mit einem leckeren Abendessen und einer gekühlten Flasche Weißwein lassen wir im Bett unsere Füße entspannen. Sie haben uns heute mehr als nur ihren üblichen Dienst erwiesen. 

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