Heute
haben wir uns auf den Weg nach El Chaltén gemacht. 3 Stunden dauerte
die Busfahrt von El Calafate. Währenddessen haben wir einen
traumhaften Sonnenaufgang erlebt und viele Guanacos, ein Art Lama,
auf den Feldern nebenan grasen sehen. Kurz vor Ankunft im kleinen
bunten Ort El Chaltén, sahen wir schon die schneebedeckten Berge vor
uns. Wir liefen circa 45 Minuten bei sehr starkem Gegenwind einmal
durch den ganzen Ort, vorbei an Geschäften, Cafés und Restaurants.
Am Ende des Ortes begann unsere Wanderrunde in die Berge, etwa 400
Höhenmeter und 9 Kilometer lagen vor uns. Wir starteten bei
Sonnenschein und hatten tolle Blicke in das herbstlich gefärbte Tal.
Zwischendrin beobachten wir Hasen, fleißige Magellanspechte, einen
Carancho und viele kleine Vögel. Wir kamen vorbei am See Laguna
Capri und hatten mehrere Aussichtspunkte auf den Fitz Roy. Der Fitz
Roy ist ein 3.406 Meter hoher Granitberg im Los Glaciares
Nationalpark. Er heißt in der Sprache der Ureinwohner, der
Tehuelche-Indianer, Chaltén übersetzt "der Rauchende".
Diesen Namen hat er bekommen, weil meistens eine Wolke an ihm
festhängt. Heute hingen leider so viele Wolken fest, dass wir an
keinem der vielen Aussichtspunkte einen Blick auf ihn werfen konnten.
Und dann verfolgte uns die Wolkendecke anscheinend auch noch, denn es
fing langsam an zu regnen. Auf dem Rückweg kehrten wir in ein Café
ein, tranken einen Espresso und trockneten etwas. Das Trocknen half
nicht viel, denn für den Weg zum Busterminal holten wir sogar die
Regenhosen raus.
anne & ben um die weltFolge diesem Blog und verpasse keine neuen Beiträge.
Antworten (1)
Ute
Da seht ihr wirklich immer tolle Tiere. Ich finde sowas ja immer toll. Der Regen verfolgt euch ja manchmal schon ☔️☔️😏