Wenn ich groß bin, werde ich Graderfahrer!
Am frühen Morgen geht’s wieder los in Richtung Erongo- Berge. Die Straße ist grottenschlecht - es fehlt der…..Graderfahrer mit seinem Arbeitsgerät. Ihr werdet jetzt fragen wer...


Veröffentlicht: 05.04.2025
Der gestrige Tag verging ohne größere Ereignisse. Wir fuhren auf relativ schönen Straßen zu unserem Treffpunkt mit unseren Reisepartnern in Khorixas. Der Graderfahrer hat gut gearbeitet!😁
Dort bezogen wir auf dem Stadtcampingplatz Quartier und warteten auf Sue und Werner, die den weiteren und schlechteren Weg vom Atlantik nach Khorixas zu fahren hatten. Wir nutzen die Zeit um unser Auto waschen zu lassen. Die Angestellten am Campingplatz freuen sich über solche Zusatzjobs und wenn man bei der Entlohnung nicht kleinlich ist, bekommt man auch eine gute Zusatzbetreuung. So brachten sie uns gutes Feuerholz. Nahe dem Campingplatz gab es auch einen Supermarkt, der wirklich gut sortiert war, sodass wir als Abendessen Lammkoteletts und Wildsteak vorbereiten konnten. Am Abend kamen dann Sue und Werner an und wir grillten gemütlich am Feuerplatz. Recht nahe am Campingplatz gab es offensichtlich eine größere Party mit lauter Musik, was uns nicht so störte, dann wir können sowas ausblenden, für die Reisepartner wurde es aber eine schlafarme Nacht!
Heute fahren wir am Vormittag los und besuchen zunächst den „versteinerten Wald“. Wir werden von einem sehr gut vorbereiteten schwarzen Führer fast eine Stunde durch das Gebiet geführt. Zu sehen sind dort kleinere und größere versteinerte Baumstämme, Millionen von Jahre alt. Sie wurden von Zentralafrika durch Flüsse hierhergeschwemmt und dann in einem jahrtausendelangen Prozess versteinert.
Man sieht noch genau die Rinde, die Jahresringe und die Astansätze. Zwischen dem versteinerten Holz wächst die Walwitschia - ein Wunder von einer Pflanze: Sie kann mehrere tausend Jahre alt werden! Und sie besteht eigentlich nur aus 2 Blättern, die aber durch Wind und Wetter total zerfleddert sind. Sie ist die Nationalpflanze von Namibia.
Wir wollen in einem Camp 25 km vor Twyfelfontein, wo sich die berühmten Felszeichnungen befinden, die zum Weltkulturerbe gehören, befinden, übernachten. Am späten Nachmittag ist die beste Zeit zur Besichtigung. Also entspannen wir ein wenig im Schatten (die Mittagshitze ist schon recht stark
-sicher weit über 30°) und machen uns um 16h auf den Weg. Google sagt: schließt um 17h. Um 16.30 sind wir dort. Leider geschlossen! Oje - den ganzen Weg zurück. Ein Sundowner am Hügel entschädigt für vieles.
Es gibt Nudeln und Salat und wie fast immer ein Lagerfeuer.