Viele da - doch unsichtbar
18. und 19. April Das sind unsere letzten beiden Tage im „Busch“. Wir hatten uns hier einiges an Tieren erwartet, doch durch den vielen Regen stehen überall Lacken und die Tiere...


Veröffentlicht: 21.04.2025
Wir sitzen nun in einer Landschaft, die der Heimat sehr ähnlich ist - in einem Weingarten.
Wir haben uns heute morgens von unseren Reisepartnern verabschiedet, weil sie nach Windhuk durchfahren wollen und wir es etwas gemütlicher angehen wollen. Unser Flieger geht am Mittwoch mittags und da haben wir es nicht wirklich eilig. Also um 8h auf die Schotterstraße, die aus dem Khaudum herausführt und nach dem Gate weiter 160 km durch die typische Khalahari-Landschaft. Kein Auto weit und breit…
Da sehen wir plötzlich weit vorne auf der kerzengeraden Straße etwas sitzen oder stehen. Wir denken, es sei ein Esel, doch beim Näherfahren sehen wir, dass es ein Gepard ist! Wir bleiben stehen und der Gepard verschwindet langsam im Gebüsch. Ich schaffe es gerade noch mit meiner großen Kamera ein Foto zu schießen - dann ist er weg. Wir freuen uns sehr, dass wir doch noch ein seltenes Tier gesehen haben, nach den vielen erfolglosen Pirschfahrten im Khaudum.
Ich freue mich, als ich nach doch einigen netzlosen Tagen wieder ein Handynetz auftaucht. Heute kann ich wieder den Blog füttern!
Wir fahren ca. Die Hälfte der Strecke nach Windhuk (350km) und kommen am Nachmittag bei einem kleinen Weingut mit ein paar Campingplätzen an. Hier ist es nicht nur landschaftlich sehr schön, wir freuen uns auch über einen schönen Platz und einen herzlichen Empfang. Wir kaufen uns eine Flasche Rotwein, kochen uns dann aus den Resten der gestrigen Grillerei und dem noch vorhandenen Gemüse ein Curry mit Couscous und feiern so den Ostersonntag! Allen Leserinnen und Lesern dieser Zeilen ein frohes Osterfest!