Spitzkoppenidylle
Das Abendessen gestern war sehr gut und wie alles hier für unsere Begriffe sehr billig. Anhand des Abendessen lässt sich das sehr gut zeigen: Wir hatten 1 Butternut-Suppe...


Veröffentlicht: 02.04.2025
Am frühen Morgen geht’s wieder los in Richtung Erongo- Berge. Die Straße ist grottenschlecht - es fehlt der…..Graderfahrer mit seinem Arbeitsgerät. Ihr werdet jetzt fragen wer oder was ist das? Ja, wir lieben ihn, den Fahrer des Graders, der einsam die desolaten Staubstraßen Namibias begradigt und nach getanem Tagwerk in seinen Wohnanhänger klettert, wo ihn manchmal seine Frau erwartet und mit ihm den Abend und die Nacht verbringt.
Wir haben solche Fahrzeuge immer wieder gesehen und waren jedesmal froh, wenn der Graderfahrer gerade unsere Seite der Fahrbahn, also links (in Namibia ist Linksverkehr) begradigt hat.
Nach ein paar Stunden Plagerei mit tiefen Löchern, Lacken und den unangenehmen Spurrippen, die das Auto so schrecklich erbeben lassen, dass man meint die Plomben werden aus den Zähnen gebeutelt, treffen wir am Plateau der Erongo—Berge auf ein derart gepflegtes Camp, dass wir uns nur so wundern. Das Erongo Plateau Camp. Kein Wasserhahn tropft, es gibt sogar warmes Wasser und der uns angebotene Sand-Platz wurde mit einem Rechen von jedem Blatt gereinigt. Jeder Platz hat eine Toilette und eine Dusche - alles blitzsauber. Wir nutzen die Gelegenheit und waschen einmal einiges an Wäsche. Für 6 Wochen kann man nicht genügend Gewand in eine Reisetasche packen - man muss zwischendurch waschen.
Morgen haben wir eine lange Strecke vor uns: 240 km - hoffentlich ist der Graderfahrer fleißig gefahren!😁