Von Warteschlangen zu Elefanten
30 Stunden Anreise liegen hinter uns. Dreißig. 😅 Dazwischen: Umstieg in Johannesburg und Warten bei ziemlich winterlichen Temperaturen am – laut einem britischen Mitreisenden –...

Veröffentlicht: 13.08.2026












King Bambino bringt uns heute Morgen mit seinem Taxi zum Mosi-oa-Tunya – dem „Rauch, der donnert“, dem ursprünglichen Namen der Victoriafälle.
„Born, bread and buttered“ in der Stadt Victoria Falls, wie er es ausdrückt, kann er sich noch daran erinnern, wie beschaulich der Ort mit gerade einmal 2.000 Einwohnern gewesen sein muss. Heute leben hier etwa 40.000 Menschen, die meisten vom Tourismus – und genauso freundlich begegnen sie uns.
Auch eine etwa 50-köpfige Elefantenherde gehört gewissermaßen zur Stadt und soll immer wieder die Straßen überqueren. Wir sehen heute allerdings nur ihre Hinterlassenschaften. 😉
Am Eingang zu den Victoriafällen gibt es nicht nur Souvenirs, sondern natürlich auch Regenmäntel. Die sollen wir selbstverständlich bei King Bambinos Freund Ben kaufen. Bedauerlicherweise haben wir – gut vorbereitet, wie wir sind – unsere eigenen dabei. 😉
Wie sich herausstellt, macht der Regenwald am Rand der Wasserfälle seinem Namen alle Ehre: Durch die gewaltige Gischt regnet es hier tatsächlich ziemlich ordentlich.
Gleichzeitig wird es langsam wärmer. Wir bleiben trotzdem langärmelig, weil wir uns nicht nur auf die prophylaktischen Malariatabletten und Anti Brumm Tropen verlassen wollen. Spießig? 😇
Anfangs ist es so diesig, dass man kaum etwas von den Dimensionen dieses Weltwunders erkennen kann. Doch im Laufe des vorgegebenen Rundgangs wird die Sicht immer besser – und nach und nach lässt sich erahnen, wie gewaltig diese Wasserfälle tatsächlich sind.
Eine ältere Dame aus Südafrika macht uns auf Menschen am gegenüberliegenden Ufer aufmerksam: „They shouldn’t be there.“ Als Guide ist sie öfter hier und wird es wohl wissen.
Wir bleiben lieber auf der sicheren Seite … 😉
Das Getöse des Wassers ist mindestens genauso laut wie die Motoren der Hubschrauber, die pausenlos über den Fällen kreisen, um Touristen einen noch besseren Blick von oben zu bieten.
Auf dem Rückweg – vorbei an der berühmten Victoria Falls Bridge – überraschen uns dann auch die ersten wilden Tiere. Und bei denen muss man sich tatsächlich erst einmal überwinden, einfach weiterzugehen. 😳
Heute Nachmittag steht noch ein Ausflug des Reiseveranstalters auf dem Programm.
Wir sind gespannt. 🌍
