Stellenbosch und Franschhoek
Heute geht es in die Winelands. Die Fahrt aus Kapstadt heraus empfinden wir heute Morgen wieder streckenweise bedrückend. Kilometerlang fahren wir an dicht bebauten, sehr...

Veröffentlicht: 24.08.2026












Heute gönnt uns Südafrikas Winter wunderbares Sommerwetter – zumindest für norddeutsche Verhältnisse. 😎
Wir lassen es an unserem letzten Urlaubstag noch einmal ganz entspannt angehen. Mit Tram und Bus fahren wir zu zwei Weingütern, hier ein kleines Tasting, dort Kaffee und Brownie. Danach schlendern wir noch einmal durch Franschhoek und durch die kleinen Geschäfte und Galerien mit all der inspirierenden Kunst und dem Kunsthandwerk, bei denen ich am liebsten gaaanz viel mit nach Hause nehmen würde.
Oder: Schließt mich einfach drei Monate mit meinen Farben und meinen Erinnerungen an Afrika ein. 🎨😉
Vielleicht nehme ich mir zu Hause tatsächlich Zeit und bringe ein paar dieser Eindrücke aufs Papier oder auf die Leinwand. Vielleicht wird es am Ende aber auch „nur“ das Fotobuch. Wobei „nur“ nach dieser Reise vermutlich das falsche Wort ist.
Entschleunigen konnte man hier jedenfalls wunderbar. Und es war ein Urlaub für die Sinne: nicht nur geschmacklich – obwohl auch dafür einiges geboten wurde. 😉 Da ist der Geruch der Wildnis, der sich kaum beschreiben lässt. Die Geräusche in der Nacht. Die unglaubliche Vielfalt der Landschaften, die Farben, das Licht. Tiere, die plötzlich direkt vor uns standen, und Menschen, deren Geschichten und Begegnungen mich berührt haben. Und natürlich all die kleinen Skurrilitäten am Wegesrand – von denen eine „Katzenellenbogen Rd“ ganz sicher in Erinnerung bleiben wird. 😂
Und vielleicht hat gerade das Schreiben dazu geführt, dass ich vieles noch bewusster wahrgenommen habe. Ich hatte vorher ein bisschen Sorge, dass der Blog mich vom eigentlichen Reisen ablenken könnte. Das Gegenteil war der Fall: Um etwas aufzuschreiben, musste ich genauer hinsehen, noch einmal darüber nachdenken und manches erst richtig einordnen. Dadurch habe ich diese Reise eher intensiver erlebt als weniger.
Und nun, mit diesem letzten Eintrag, habe ich ganz nebenbei auch keine Angst mehr, all die kleinen Geschichten und Eindrücke irgendwann zu vergessen. ☺️
Morgen geht es wieder nach Hause. Aber ein bisschen Afrika kommt mit. 🌍
