Am Montag machten Birgit und Oliver eine Bootsfahrt auf dem Milford Sound. Wir unternahmen währenddessen eine Wanderung, welche noch auf unserer Bucket Liste stand - den Gertrude Saddle. Eine anspruchsvolle Wanderung, aber wenige Kilometer und mit nur 500 Höhenmetern. Wir brachen früh auf und genossen die vormittagliche Sonne auf dem Saddle. Der Ausblick Richtung Milford Sound war hervorragend und nochmal ganz anders als von anderen Wanderungen, die wir so gemacht haben.
Am nächsten Tag brachen wir zusammen zum Key Summit auf. Den Gipfel hatten wir schon gemacht und weil wir es so gut fanden, wollten wir ihn Birgit und Oliver auch zeigen.
Anschließend fuhren wir nach Queenstown. Wir bezogen unseren kostenlosen Stellplatz im Vorort und am nächsten Tag fuhren wir mit dem Bus nach Queenstown rein. Es ging mit der Gondel hoch hinaus und anschließend auf den Ben Lomond Saddle. Als Belohnung gab es danach den angeblich weltberühmten Fergburger.
Wir machten am nächsten Tag einen Restday und Birgit und Oliver fuhren nochmal nach Queenstown, um sich die Stadt anzuschauen und sich im Kiwi House über die heimischen Vögel zu informieren. Einen Kiwi haben sie im abgedunkelten Bereich auch gesehen.
Am Donnerstag fuhren wir dann weiter. Nach einem Stopp im Bannockburn Sluicings Historic Reserve (altes Goldgräbergebiet) und an den Clay Cliffs, erreichten wir unser Ziel - Lake Pukaki. Diesen Stellplatz mit der wunderschönen Aussicht wollten wir Birgit und Oliver unbedingt zeigen. Und der Ausblick war auch dieses mal wieder wunderschön und der Mount Cook zeigte sich in seiner vollen Pracht.
Entgegen Olivers Freude standen wir am nächsten Morgen sehr früh auf und brachen um 7 Uhr Richtung Mount Cook auf. Als wir im Dezember da waren, war der Parkplatz ab 9 Uhr einfach komplett voll, daher waren wir nun darauf vorbereitet. Bis zum Aufbruch zur ersten kurzen Wanderung blieb uns aber noch genügend Zeit. Es ging zum Kea Viewpoint und zum Hooker Valley Track.
Zufällig trafen wir auf dem Parkplatz Alice und Louis aus
Frankreich wieder (wir kennen die beiden vom Arbeiten in Gisborne) und wir hatten einen schönen Abend zusammen.
Nach einer Nacht auf dem Parkplatz vor Ort und einem grandiosen Mondaufgang neben dem Mount Cook ging es am Samstag für uns zum Red Tarn Viewpoint. Nach 1100 Stufen erreichten wir den Aussichtspunkt auf den Mount Cook und das Tal.
Wir verbringen heute eine weitere Nacht am Mount Cook, bevor es morgen an den Lake Tekapo weiter geht.
Wir haben diese Woche weniger Bilder, weil wir einige Wanderungen bereits im Dezember gemacht haben. Die Ausblicke sind aber so schön, dass es uns nicht weiter stört.