Woche 43 - Neue Berge und alt Bekannte
Am Montag machten Birgit und Oliver eine Bootsfahrt auf dem Milford Sound. Wir unternahmen währenddessen eine Wanderung, welche noch auf unserer Bucket Liste stand - den...


Veröffentlicht: 08.03.2026


















Am Montag ging es für uns vier vom Mount Cook bis nach Tekapo. Nach einem kleinen Spaziergang ins Zentrum mit schöner Kaffeepause konnten wir dann im Campingplatz einchecken.
Hier hatten wir diesmal den premium Holidaypark gebucht. Dieser liegt direkt am See und nur wenige Laufminuten vom Zentrum entfernt. Es war ein wirklich schöner Platz und auch die Anlagen waren makellos. Nachdem wir in unserer gesamten Zeit bisher nicht einmal in einem Holidaypark übernachtet haben war das doch eine besondere Abwechslung zum Abschluss.
Nach einem gemütlichen Frühstück am nächsten Morgen stand nochmal eine kleine Wanderung auf dem Programm. Wir liefen den Mount John Track zu einem Observatorium oben auf dem Berg. Von dort kann man Nachts nicht nur die Sterne beobachten, sondern hat auch tagsüber eine fantastische Aussicht über den Lake Tekapo und das Mackenzie Becken.
Ein obligatorischer Besuch bei der Church of the Good Sheperd durfte natürlich auch nicht fehlen. Dort angekommen war diese jedoch auf Grund einer Hochzeit nicht zugänglich. Positiver Effekt dadurch war allerdings, dass es möglich war Bilder ohne die hunderten Touristen die sich um die Kirche sonst tummeln zu machen. Die Braut und die Hochzeitsgesellschaft dienten dafür als zusätzliches Fotomotiv.
Den Abend genossen wir bei schönem Wetter und nutzen die Einrichtung des Holidayparks zum grillen mit direktem Blick über den See.
Doch damit noch nicht genug. Denn ein besonderes Naturschauspiel fand ebenfalls an diesem Abend statt. Eine Mondfinsternis bei Vollmond, die so in diesem Jahr einmalig ist und nur im Pazifikraum zu beobachten war. Dieses Schauspiel wird auch Blutmond genannt, da durch die vollständige Mondfinsternis nur noch das Licht des roten Spektrums auf den Mond trifft und diesen dadurch rötlich leuchten lässt.
Am Mittwoch hieß es für uns dann auf nach Christchurch. Während Oli sich schonmal die Museen in der Innenstadt anschaute, gingen wir mit Birgit nach Sumner und spazierten dort gemütlich am Strand entlang.
Anschließend trafen wir uns alle wieder am Riverside Market, wo es für uns noch Abendessen gab. Jeder wurde beim großen Angebot des Foodcourts fündig.
An unserem letzten Tag mit Birgit und Oli klapperten wir nochmal die ein oder andere Sehenswürdigkeit in Christchurch ab und machten uns einfach einen richtig schönen Tag zusammen.
Am Freitag hieß es dann zum ersten Mal Abschied nehmen. Wir begleiteten die beiden noch bis zur Rückgabe ihres Wohnmobils, ehe es für die beiden mit dem Shuttle an den Flughafen ging.
Wie die Überschrift vielleicht erahnen lässt, gab es diese Woche noch einen weiteren Abschied für uns. Da sich unsere Zeit in Neuseeland dem Ende zuneigt, müssen wir natürlich auch den Van verkaufen. Bereits vor 3 Wochen hatten wir eine Vanbesichtigung in Nelson und wir konnten uns direkt mit der Interessentin über einen Verkauf einigen.
Daher stand auch direkt die erste große Aufgabe an: Van waschen in der Waschanlage. Diese hatten wir ein paar Wochen zuvor schonmal aufgesucht und so waren wir dieses Mal schon routiniert am Werk.
Das war auch gut, denn für Franzi hieß es um 10Uhr bereit zu stehen für ihr Bewerbungsgespräch. Recht spontan hatte es sich ergeben, dass sie zum Bewerbungsgespräch bei einer Vanvermietung eingeladen war.
Nachdem unser Van von Außen bereits strahlte mussten wir uns natürlich auch um die Reinigung im Innern kümmern und unsere Sachen packen. Diese konnten wir zum Glück direkt bei unserem Woofing vorbeibringen (Details zum Woofing folgen nächste Woche). Wir wurden herzlich vom Vater unser Gastgeberin und ihrer Hündin Emma empfangen.
Das Wochenende verbrachten wir in einem AirBnB in New Brighton und wir waren froh, als wir am Nachmittag endlich einchecken konnten.
Am Samstag hieß es dann vom Van Abschied nehmen. Doch davor mussten wir ihn noch final in Schuss zu bringen, da die neue Besitzerin ihn mittags abholen wollte. Als wir gerade mit allem fertig waren kam dann die Nachricht, dass ihr Flug gecancelt wurde und sie erst abends gegen 18Uhr zur Abholung kommen kann.
Wir nutzen die freie Zeit für einen Spaziergang an den Strand von New Brighton.
Bis zum Abend ergab sich dann spontan die Möglichkeit für Julian zum Probearbeiten in ein vietnamesisches Restaurant in der Innenstadt zu gehen. Das sorgte bei uns für etwas Stress, da die Abholung und der Arbeitsstart nun etwas kollidierten.
Franzi übernahm somit die Übergabe alleine, damit Julian Zeit hatte mit dem Bus zu seiner Probearbeit zu fahren.
Der Abschied vom Van fiel uns natürlich schwer. Die letzten 9 Monate war er unser Zuhause und hat uns zuverlässig und sicher durch Neuseeland gebracht. Natürlich gab es auch leider die ein oder andere Reparatur, aber insgesamt sind wir super glücklich mit unserem Van gewesen. Wir sind überall mit ihm hingekommen, über jede Schotterpiste, auf jeden Berg und sogar durch kleine Bäche. Wir werden uns für immer an die schönen Stellplätze mit unserem Van erinnern.
Heute ging es dann mit dem Bus ins Woofing, wo wir uns jetzt erstmal einleben müssen. Die nächsten Tage werden wir dann unsere Gastgeberin noch kennenlernen und erfahren, welche Aufgaben genau auf uns warten.
Wir blicken positiv auf unseren nächsten (und letzten) Abschnitt hier in Neuseeland und werden euch dann nächste Woche berichten wie genau das Woofing funktioniert und auch ob es mit einem zusätzlichen Job für uns geklappt hat.
