Woche 41 - Westküste
Am Montag Vormittag kamen endlich Birgit und Oliver an. Wir trafen die beiden bei der Wohnmobilvermietung. Sie haben sich einen schicken Camper mit Dachzelt gemietet. Nach 2...


Veröffentlicht: 22.02.2026

































Zum Beginn der neuen Woche stand direkt eine größere Wanderung an. Wir machten uns auf zum Franz Josef Gletscher, um dort den Roberts Point Track zu gehen. Der Weg entpuppte sich als deutlich anspruchsvoller als erwartet und ging meist steil und über größere Felsen nach oben.
Nach reichlicher Anstrengung erreichten wir jedoch den Zielpunkt mit Aussicht auf den Gletscher. Wie alle seiner Art ist auch dieser in den letzten Jahrzehnten deutlich zurückgegangen.
Beim Aufstieg lief vor uns eine Gämse über den Weg. Wir waren doch sehr überrascht eine Gämse hier in Neuseeland zu sehen, aber eine kurze Recherche erklärte, dass die Tiere aus Österreich als Geschenk eingeführt wurden. Irgendwann entkamen einige Tiere und seitdem fühlen sie sich in den neuseeländischen Alpen wohl. Heute gibt es ca. 18.000 Tiere.
Der Franz Josef Gletscher sollte jedoch nicht der einzige bleiben. Wir fuhren weiter zu unserem Stellplatz für die Nacht zum Gillespie Beach. Auf dem Weg dorthin hielten wir noch an einen tollen Aussichtspunkt mit perfektem Blick auf den Fox Gletscher.
Am nächsten Morgen ruhten sich Franzi und Oli lieber noch aus, während Birgit und Julian eine Runde um den Lake Matheson wanderten. Auf dem kurzen aber schönen Weg um den See hat man immer wieder Blicke auf die Berge, die sich bei guten Bedingungen fast perfekt im See spiegeln. Wir hatten Glück und es gab kaum Wind, sodass wir durchaus Schöne Spiegelungen zu sehen bekamen. Einzig ein paar Wolken an den Berggipfeln verhinderten das perfekte Postkartenmotiv.
Zur Stärkung aller stoppten wir im Dorf vom Fox Gletscher und gönnten uns einen Kaffee.
So war die weitere Fahrt zum Lake Paringa, an dem wir auch unseren Campingplatz hatten kein Problem. Am See erfrischten wir uns mit einem kleinen Bad in selbigem und machten einen gemütlichen Spielenachmittag.
Dann hieß auch schon wieder Abschied nehmen von der Westküste. Nach einem morgendlichen Spaziergang vom Ship Creek zum Dune Lake fuhren wir noch nach Haast.
Hier stoppten wir im sehr informativen DOC-Center, bevor es über den Haast-Pass in Richtung Landesinneres ging.
Mit kurzen Stopps an den Fantail Falls und am Haas Pass Lookout konnten wir uns auch zwischendurch die Beine vertreten.
Unser finales Ziel war der Kids Bush Campground direkt am Lake Hawea. Ein richtig schöner Platz mit tollem Blick auf den See.
Am nächsten Morgen ging es für uns früh los, denn der Aufstieg zum Isthmus Peak stand an.
Hier hieß es gut 1100 Höhenmeter auf ca. 8km Strecke zu überwinden. Belohnt wurden wir unterwegs immer wieder mit Ausblicken über den Lake Hawea. Am Gipfel angekommen hatten wir dann den Ausblick auf den Lake Wanaka auf der anderen Seite. Auf jeden Fall eine top Wanderung, die mit der Aussicht beim Roys Peak mithalten kann, nur ohne komplett überlaufen zu sein.
Den Restday in Wanaka hatten wir uns am nächsten Tag auf jeden Fall verdient. Nach einem gemütlichen Morgen spazierten wir am See entlang zum berühmten Baum an dem Franzi und Julian ja schon waren. Damals teilten wir uns die Blick mit vielleicht 5-6 anderen. Jetzt waren hier bestimmt 30-40 Leute die fleißig Erinnerungsbilder vom beliebten Fotomotiv schossen. Liegt vielleicht auch am chinesischen Neujahr das aktuell gefeiert wird und in vielen asiatischen Ländern die Haupturlaubszeit ist.
Zum Lunch hatte Oli ein Sandwichrestaurant in der Innenstadt rausgesucht. Jeder von uns hatte ein anderes Sandwich gewählt und alle schmeckten ausgezeichnet. Wir bummelten noch etwas durch die Straßen und am See entlang, bevor wir wieder zurück auf unseren Stellplatz fuhren.
Am Samstag stand eine größere Fahrt bis nach Te Anau an. Unterwegs machten wir einen kleinen Stop in Cardrona und eine kurze Frühstückspause in Kingston am Lake Wakatipu.
In Te Anau angekommen belohnten wir uns mit einem Kaffee und Kuchen und bummelten durch die kleine Einkaufsstraße.
Nach einem Besuch im Informationszentrum und einer Vogelauffangstation ging es für uns auch schon wieder auf unseren Campingplatz.
Heute starteten wir ganz gemächlich in den Tag und machten uns erst nach dem Frühstück auf dem Campingplatz auf zu unserer Wanderung.
Auf einem Teil des bekannten Kepler Tracks ging es für uns bis zur Moturau Hut und wieder zurück zum Parkplatz.
Nach einem Tank- und Einkaufsstop in Te Anu fuhren wir weiter bis zur Henry Creek Campsite. Von dort machen wir uns morgen auf in Richtung Milford Sound.
