Monsaraz im Alentejo
Die letzten beiden Tage vor unserer Rückreise nach Deutschland haben Leon und ich dazu genutzt, es uns nochmal so richtig gutgehen zu lassen. Wir haben uns für's Erste vom...


Veröffentlicht: 06.08.2025











Da einige schon nach Fotos gefragt haben, wollte ich den ersten Blogeintrag diesmal nicht allzu lange auf sich warten lassen: Leon und ich sind heute, nach exakt 24 Stunden Reise, in unserem ersten Hostel in Almaty, Kasachstan, angekommen. Es war eine lange und ziemlich anstrengende Tour. Zum ersten Mal haben wir miterlebt, wie ein Flugzeug wegen eines medizinischen Notfalls außerplanmäßig landen musste. So kam es, dass wir vollkommen übermüdet einen schönen Sonnenaufgang auf einem Rollfeld irgendwo in Turkmenistan bestaunt haben. Mein persönliches Highlight war aber der Landeanflug auf Almaty: Wir sind direkt über die Stadt geflogen und konnten sie im morgendlichen Glanz vor dem Panorama der umliegenden Berge bewundern. Das war sehr beeindruckend.
Auf dem Flug haben wir außerdem einen netten Typen kennengelernt, mit dem wir unseren Zwischenstopp in Astana verbracht haben. Er besucht seine Freundin, die ein Sabbatical macht und gerade alleine von Russland über die Mongolei bis nach Indien reist. Ziemlich mutig und vor allem übertrieben cool, finde ich.
Nach unserer Ankunft am Mittag und einem sehr nötigen Powernap sind wir am Nachmittag losgezogen, haben die umliegenden Supermärkte erkundet und in einem gemütlichen Café entspannt. Ich glaube, ich erkläre dieses Café jetzt schon ohne Umschweife zu meinem almatiner Stammcafé. Es gibt doppelten Americano, Käsekuchen und man kann an einer großen Glasfront sitzen und auf die Straße schauen – mehr brauche ich nicht. Morgen früh geht's auf jeden Fall direkt wieder hin.
Abends sind wir spontan auf den Stadthügel Kök Töbe gekraxelt und haben uns Almaty und die umliegenden Berge im Licht der untergehenden Sonne angeschaut. Das war ein schöner Rahmen für den Tag finde ich. Immerhin hatte er ja schon mit Almaty im Morgenlicht begonnen.
