Spazieren und Schlemmen in Karakol
Karakol ist die drittgrößte Stadt Kirgistans, (obwohl sie unter 100.000 Einwohner:innen hat) und liegt im Osten des Landes. Die Stadt selbst ist gemütlich und klein, aber ein...


Veröffentlicht: 13.09.2025



























Wir hatten einen kurzen, aber sehr intensiven und wunderschönen Aufenthalt in Taschkent (Usbekistan). Nach einer anstrengenden Nachtbusfahrt von Bischkek sind wir um 04 Uhr morgens in der Stadt angekommen. In einem Café wurden wir, zusammen mit Michael und Gethen aus Wales, von einem Usbeken und einer Usbekin aufgegabelt, die gerade ihre Nachtschicht beendet hatten und spontan anboten haben, uns Taschkent zu zeigen.
Da wir für den Mittag bereits einen Zug nach Samarkand gebucht hatten, war klar, dass unsere Zeit sehr begrenzt sein würde. Trotzdem haben wir unser Gepäck bei „Larry“ (so nennen ihn offenbar seine amerikanischen Arbeitskollegen und der Name ist geblieben) in der Wohnung abgestellt und einen kleinen Gewaltmarsch zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten gestartet.
Larry und „Ashley“ (auch das ist nicht ihr usbekischer Name) waren unglaublich herzlich und motiviert. Sie haben sich Zeit für uns genommen, uns viel über ihre Stadt erzählt und uns so wirklich warm in Usbekistan willkommen geheißen. Gemeinsam haben wir den Platz der Unabhängigkeit, das Hotel Usbekistan, den zentralen Markt und eine große Moschee besucht. Zum Abschluss sind wir Plov essen gegangen. Dieses traditionelle Reisgericht wird in riesigen Töpfen zubereitet und stammt wohl ursprünglich aus Usbekistan. Es war super lecker!
Schweren Herzens haben wir uns mittags von unseren neuen Freund:innen verabschiedet und sind in den Zug nach Samarkand gestiegen. Und ja, sich über die Deutsche Bahn zu beschweren ist ausgelutscht, deshalb hier einfach eine kleine Liste der Dinge, die die usbekische Bahn richtig drauf hat:
