Wanderung im Ala-Artscha-Nationalpark
Ein paar Eindrücke von unserer Tageswanderung im Ala-Artscha-Nationalpark. Ich finde es (wie schon in Almaty) unglaublich, dass man hier innerhalb von nur 45 Minuten aus dem...


Veröffentlicht: 05.09.2025






















Unser erster Ausflug von Bischkek hat uns zum Burana-Turm und weiter zum Bergsee Song Köl geführt. Für die Strecke haben wir zwei Tage gebraucht. Nicht, weil es so weit gewesen wäre, sondern weil sich die kurvigen Bergstraßen Kirgistans kaum schneller als mit 90 km/h befahren lassen. Doch die Fahrt hat sich mehr als gelohnt.
Der Burana-Turm ist der Überrest eines alten Minaretts, das einst zu einem Handelszentrum an der Seidenstraße gehört hat. Ein Erdbeben hat ihn teilweise zerstört, sodass heute nur noch der Stumpf steht. Rund um den Turm wurden Steinskulpturen, sogenannte Balbals, aufgestellt. Sie sind in der ganzen Tien Shan-Region zur Ehrung verstorbener Fürsten und Kriegsherren errichtet worden und dienten zugleich als Schutzwesen.
Der Song Köl-See liegt auf rund 3000m Höhe, mitten in der kirgisischen Pampa. Tourismus gibt es dort kaum, stattdessen weiden auf den Sommerwiesen die Herden der Nomaden. Die Landschaft wirkt unberührt, friedlich und beinahe zeitlos. Nachts hat man unfassbar klar die Sterne gesehen, dafür war es aber auch bitterkalt. Am Morgen hat uns direkt vor unserem Zelt eine Schafherde begrüßt, die zurück auf die Weide getrieben wurde :)
