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Island Tag 15: Durchs Land der Pferde nach Akureyri

Man könnte ja glauben, wir hätten „Gegend“ in Island langsam gesehen. Haben wir ja auch schon einiges, aber es gibt doch immer wieder neue Blickwinkel, andere Landschaften. 

Heute hatten wir noch lange den Blick zurück auf die Westfjorde, auf Schnee und Meer und nicht so hohe, flache, quergestreifte („linierte“) Berge, nochmal Schotterstraße. Auf der N1 ist mittlerweile deutlich mehr Verkehr als letzte Woche, die Isländer haben seit 1. Juli Ferien und sind selbst unterwegs, Touristen kommen auch zunehmend mehr, die Hauptsaison hat begonnen. 

Nach Blönduós biegt die N1 in ein breites Tal ab, links und rechts ragen höhere Berge auf, es sieht fast ein bisschen aus wie in den Alpen. Nur dass es keine Kühe gibt, sondern Pferde, viele Pferde. Sie laufen auf der Weide herum wie in Österreich die Kühe, werden zum Reiten ins Ausland verkauft, hier als Reitpferde benutzt - und auch gegessen. Der Norden Islands ist der Teil, in dem es die meisten Pferdehöfe gibt. 

Wir sind am späten Nachmittag in Akureyri, der Hauptstadt des Nordens, stolze 18.000 Einwohner. Es gibt eine kleine Fußgängerzone mit ein paar Geschäften, ein Krankenhaus, einen relativ großen Hafen und eine große Kirche viele Treppenstufen direkt über unserem Hotel. Und Sonne. Auf den Bergen rings herum liegt immer noch Schnee, ein angenehmer Ort. 



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