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zwei letzte Tage

Veröffentlicht: 18.11.2016

Da war er also, der vorletzte Tag (Rückfahrt Mekong Delta - HCM Stadt) unserer gemeinsamen Reise durch Vietnam. Als ich die ersten Buchungen von Hotels im Juli vorgenommen habe, erschien mir der Beginn unserer Tour noch sooooo weit entfernt. Mittlerweile haben wir uns sehr an die Menschen, das Klima, den Verkehr, das Essen, die Lebensart und Kultur dieses quirligen Landes gewöhnt. Es hat uns in den letzten Wochen sehr gut getan hat und wir verdanken ihm unwahrscheinlich viele Eindrücke.

Der zweitägige Ausflug ins Mekong Delta zum Abschluss sowie die nochmalige Rückkehr ins gleiche Hotel in HCM Stadt erwiesen sich als Glücksgriff.

Lange schlafen war dennoch an diesem traumhaften Ort hier am Mekong nicht angesagt. Pünktlich zum Sonnenaufgang schoben wir die Gardinen beiseite und packten routiniert unsere Sachen.

Am Pool verabschieden wir uns von der schönen Anlage. Frühstück mit Blick auf den Fluss, Auschecken und Adieu-sagen kommen noch vor unsere Fahrt auf dem Moped zum Busshuttle. Dank einer guten Organisation der vietnamesischen Verkehrsbetriebe sind wir 2,5 Stunden später wieder in Ho Chi Minh City. Nach Tagen der Ruhe eine große Herausforderung. Abschalten ist schwer möglich, doch wir freuen uns auf unser schönes Hotel. Wir tauschten unser zugewiesenes Zimmer noch einmal, es sollte schließlich ein schöner letzter Tag werden. Für zwei Stunden wagten wir uns für eine kleine Shoppingtour ins Getümmel. Doch es war besonders heiß an diesem Tag. Das klimatisierte Hotel zog uns magisch an. Wir waren froh hierher zurückkehren zu können, genossen die Kühle des Zimmers sowie den Service und ließen die Reise noch einmal Revue passieren.

Die letzte Nacht verläuft unruhig. In Gedanken sind wir wahrscheinlich schon beim Rückflug, der um 20 Uhr startet. In der Zeit bis dahin wollen wir uns, nach einem ausgedehnten Frühstück, einen Querschnitt der vietnamesischen Kunst ansehen. Kerstin hat eine gute Adresse gefunden - das Museum der Schönen Künste. In drei herrschaftlichen Häusern, die den Einfluss der französischen Kolonialzeit nicht leugnen könnten, fanden wir sehr gut sortiert Kunst von den Anfängen der Cham bis in die Gegenwart, wobei selbst die jüngste Generation einen eigenen Bereich gestalten konnte.

Ein wenig Zeit blieb nach diesem Kunstgenuß noch für letzte kleine Besorgungen, bevor wir uns, noch einmal frisch geduscht, zum Flughafen kutschieren ließen.

Da ist es nun – das Ende unserer Reise. Und für den Rückflug scheint alles i.O. - auch Kerstin hat dieses Mal ein korrektes Ticket 😀

Stefan 

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