Sonntag, 19.1.2020

Über den berühmten Wolkenpass führt die Reise nach Hoi An, einst der größte Handelsplatz Südostasiens. Als ein Umschlagplatz an der Seidenstraße zog sie Händler aus Japan und China an, die ihre Kulturen mitbrachten, bis sich im 17. Jahrhundert auch englische, holländische und französische Companies hier niederließen.

Am Wolkenpass ist aber keine Wolke (Nebel) zu sehen. Gut so! Erste Stadt nach dem Pass ist die Hafenstadt Da Nang. Wg. des bevorstehenden Neujahrsfestes liegen hier tausende von Booten vor Anker. Schönes Chaos. Und dann geht es weiter nach Hoi An.

Ein Schmelztiegel des Schönen und Wertvollen. Die Japanische Brücke, der Quan-Cong-Tempel, die Phuoc-Kien-Pagode, das berühmte Handelshaus Diep Dong Nguyen – hier ist fast alles Weltkulturerbe.

Gegen 16 Uhr strebt unser Guide einem Treffpunkt entgegen, wo wir auf ein Boot steigen werden. Dachten wir jedenfalls! Zunächst geht es auf eine Spritztour mit drei alten GI-Jeeps. Hammer. Wenn man jetzt auch noch selber fahren dürfte.

Dann geht es aber auf einem Boot weiter. Essen, trinken und den Sonnenuntergang genießen.

Als wir wieder die Stadt angesteuern, beginnt es dunkel zu werden. Lampions überall. Das Lichtspektakel wird sich im Laufe des Abends noch steigern. Schön und kitschig. 

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