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Huayna Potosi 6088m, unser Aufstieg in den Himmel

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Huayna Potosi 6088m, unsere Aufstieg in den Himmel

Angekommen in La Paz flüstert mir Ruben, dass er gerne mal mit mir in die Berge gehen würde. Am liebsten in Berge mit Schnee, um einmal zu spüren wie es sich anfühlt Schnee unter den Füßen zu haben. Ich bin von dieser Idee sofort begeistert, an mir schweben Bilder von Tiefschnee, Snowboard und Schneeschuhen vorbei. Als wir im Hostal ankommen, springt uns sofort ein flyer mit Bildern von schneebedeckten Bergen ins Auge. 2-3 Tages-touren heißt es auf dem Zettel, für uns scheint es eher unrealistisch.

So verbringen wir ein paar Tage in La Paz, fahren mit der Gondel zum rießen Markt von el alto, kleiden uns neu ein, schaukeln, spazieren über einen rießen Brückenaussichtsweg und bemerken jeden Abend wie uns die Höhe (3600m) zu schaffen macht.

Eines Nachmittages gehen wir dann doch in so ein Tourbüro, nur so, um uns mal zu informieren was es für Trekkingtouren gibt.

...und schwubsdiwups haben wir beschlossen eine Gletscherbesteigung des 6088m hohen Huayna Potosi zu machen! Was? Ich kann es nicht glauben. Übermorgen steigen wir auf einen so hohen Berg, für mich scheint das alles sehr unrealistisch. Aber gut zwischendurch sage ich mir, ja das machen voll viele Touristen hier und hey Ruben war noch nie in seinem Leben im Schnee, das wird schon...

So kommt der Morgen an dem wir uns unsere Rucksäcke aufschnallen und zur Touragency gehen. Dort bekommen wir Steigeisne, Pickel, Hartschalenschneeschuhe, Helme, Klettergurte, Winterbekleidung und Sonnenbrillen ;-) und schon sitzen wir im Auto, welches uns zum Fuße des Huayna, der nur ca. 30km von La Paz entfernt ist bringt. Im camp base sind auch andere Gruppen, die das Abenteuer wagen werden. Nach dem Mittagessen wandern wir bis zur Gletscherzunge, wo das Material erprobt wird und wir auch in den Genuss kommen Eisklettern auszuprobieren. Wow dass ist echt mega anstrengend. Wenn man die Steigeisen richtig platziert hat, muss man es dann auch noch schaffen die Pickel so ins Eis zu hauen, dass diese auch halten und schlussendlich stemmt man sich dann die Wand hoch, puh!

Rechtzeitig zum Abendessen sind wir wieder im camp, wir essen und fallen auch bald ins Bett. Schon hier macht uns die Höhe zu schaffen, wir haben Kopf weh und auf den Augen lastet ein starker innerer Druck. Ja am morgen alles wieder gut, akklimatisiert. Am Vormittag klettern wir einen Felsen hoch und nach dem Mittagessen beginnt der Aufstieg bis zum "campo alto". Der Weg bis hierher ist recht angenehm. Mit zwei drei kurzen Pausen sind wir i drei Stunden oben. Der Plan ist essen, schlafen und um 00:00 aufstehen und aufsteigen- ja mitten in der Nacht- ich kann das irgendwie auch nicht ganz glauben, aber gut das ist der Plan. Wir schlafen kaum und da weckt uns David unser Guide auch schon auf. Anziehen, bereit machen, wir trinken noch einen warmen Tee und schon befinden wir uns mit der kompletten Ausrüstung, einer großen Flasche Wasser, Schockolade, Höhenkrankheitstabletten und einem Sack voll Coca, mitten im Schnee. Wir haben Glück, der Mond leuchtet in voller Pracht und alles um uns herum glitzert, wow wow wow. Die ersten Schritte sind hart, die nächsten 5Stunden auch.

Wir sind alle drei mit einem Seil verbunden und Schritt für Schritt gehts nun die nächsten 5 Stunden nach oben. Man atmet schwer und das Herz klopft in einer bisher unbekannten Frequenz. Ob wir das schaffen, echt anstrengend und das schon nach der ersten halben Stunde. Mit der Zeit kommt man in einen Rhytmus, nicht nach oben schauen und sich voll auf die Atmung konzentrieren, so gehts dahin. Uns beide nimmt der Aufstieg ganz schön mit. Es ist nicht die Steigung oder das schwere Material, vielmehr ist es die Höhe die einen zu schaffen macht. Es ist echt nicht zu unterschätzen mit dieser Ausrüstung einen 6088m hohen Berg hochzusteigen. So steigen wir dahin, immer wieder bleiben wir stehen, und das vor allem zum atmen. Hier und da einen Schluck Wasser und frische Cocablätter. Wenn man die Handschuhe auszieht frieren einem fast die Finger ein, echt kalt man.

Mir ist mega schlecht, mein Herz klopft wie nur was und das atmen fällt echt schwer. Ruben sagt nichts, hat aber auch alle Zustände. Kurz vor dem Gipfel kann ich echt nicht mehr, ich will nicht mehr weiter weil mir vorkommt ich übergebe mich jeden Moment. Hey, sicher der Gipfel ist in greifbarer Nähe es sind noch 300m, das schaffen wir!

Jawohl, rechtzeitig zum Sonnenaufgang erreichen wir den Gipfel. Unter uns ein Wolkenmehr und eine Aussicht de Sonderklasse! Wow wow wow!

Es ist unglaublich schön, wir sehen La Paz, El Alto, wir sehen sogar bis zum Titicacasee :-)

So lange halten wir uns auf dem Gipfel nicht auf, denn die Höhenkrankheit haltet an und es ist auch ganz schön frisch im Himmel.

Wir machen uns auf den Rückweg. Von Meter zu Meter atmet es sich wieder leichter und wir können die Pracht der Natur in uns aufsaugen, glitzernder Schnee, rießen Eiszapfen und eine traumhaft schöne Aussiecht.

Angekommen im Campo alto machen wir eine kleine Pause, wir können uns gar nicht vorstellen nach zwei Stunden abzusteigen, doch da müssen wir durch! Der Abstieg fällt uns schwer, es ist mega rutschig und ohne dem Equipment recht schwierig. Nach zwei Stunden erreichen wir völlig fertig und überglücklich das Campo base, tauschen uns mit den anderen compañeros etwas aus und werden zurück nach La Paz gebracht, wo wir uns mal so richtig ausschlafen.

Der Muskelkater am nächsten Tag ist unbeschreiblich und das ultra gute Gefühl auch hehe ;-) 

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