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6. Tag (Kelowna - Golden)

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Um 9 Uhr morgens starten wir Richtung Banff, einer der größten Nationalparks in Kanada. Unsere Station für 2 Tage wird Golden sein, ca. 70 km vom Park entfernt. Es ist sehr schwierig, für die Hauptsaison ein bezahlbares Quartier mehr in der Nähe zu bekommen, und so fiel die Wahl auf ein kleines Lodge hier in Golden, dass immer noch 150 Euro per Nacht kostet.

Die Fahrt beginnt weiter am Okanagan Lake vorbei, für die restlichen 70 km seiner stolzen 138 km Länge, immer auf dem Highway 97, bis wir bei Sicamous auf den Trans Canada Highway stoßen, der drittlängsten Straßenverbindung der Welt mit über 7000 km Länge. Er führt von der Westküste mit einigen Verzweigungen bis nach North Sidney in Nova Scotia, bevor man nach einer Fährübersetzung nach Neufundland noch einmal von Port aux Basques bis St. Johns fahren kann, wo er dann wirklich endet. Letztere Strecke habe ich ja im letzten Frühjahr bei meinem Besuch auf der Insel abgefahren.

In Revelstoke machen wir kurz Rast bei Tim Hortons, DER kanadischen Fastfood-Kette und ich genieße mein erstes Poutine, die berühmte inländische Kultspeise mit Pommes, Cheesecurds und Soße. Der Gründer und Namensgeber der Kette war übrigens ein berühmter Eishockeyspieler Kanadas, der 1974 tragischerweise bei einem Autounfall mit 44 Jahren ums Leben kam, als erst 40 Restaurants seinen Namen trugen. Heute sind es fast 4900 Fillialen in 14 Ländern, davon 21 in Großbritannien (wer nicht nach Kanada reisen will).

Danach geht es weiter entlang des Mt. Revelstoke Nationalparks durch den spektakulären Glacier National Park of Canada, der mit mächtigen schneebedeckten Gipfeln rechts und links aufwartet. Trotz der oft einspurigen Fahrbahn geht es relativ zügig voran, auch wenn das Verkehrsaufkommen doch hoch erscheint - einen einsamen Highway wie in Neufundland finde ich hier nicht. Zahlreiche Trails laden ständig zum Wandern ein, und auch Mountainbiker finden hier ein absolutes Paradies vor, was durch die vielen Fahrradsymbole ersichtlich wird.

Golden selber ist umgeben von einer Bergkette, und ein Spaziergang am Kicking Horse River macht so hungrig, dass wir ins Wolfs Den Restaurant gehen, wo die Burger so groß sind, dass ich meinen wirklich kaum schaffe. Die supernette Barfrau empfiehlt mir einen Bisonburger, und der ist wirklich spektakulär, mit einem sehr intensiven Geschmack, der viel süßer als "beef" ist. Auf die obligatorischen Fries verzichte ich zum Glück, und den Salat schaffe ich gerade noch dazu. Abends lege ich mich in den Hot Tub, der außerhalbs unseres Lodges zur Entspannung einlädt,mit direktem Blick auf die Bergkette, und ein Gewitter macht den Aufenthalt noch einmal gemütlicher. Das Holzdach über der Wanne ist allerdings beruhigend.

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