2018 - Unser Ostküstenroadtrip
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Tag 6 - Strände, Wale und Sonne

Veröffentlicht: 03.06.2018

Am nächsten Morgen sah die Welt schon etwas besser aus. Bei dem gewohnt eher mauen Frühstück planten wir den heutigen Tag.

Es ging zunächst nach Chatham. Ein kleines Küstenörtchen mit tollem Strand. Wir parkten zunächst wie ausgeschildert. Allerdings lag der Strand noch ca. 4-5 km vom Parkplatz entfernt. Also beschlossen wir das Auto direkt mitzunehmen.

An der Zufahrt zum Strand wurde gebaut. Ein Polizist regelte den Verkehr – er versuchte es zumindest. So war es nicht verwunderlich, dass ich seine Zeichen falsch deutete und statt zu halten losfuhr. Gott sei Dank hatte er scheinbar keine Lust uns ein Ticket auszustellen. Vielleicht hat er aber auch erkannt, dass er ggf. nochmal Unterricht für diesen Bereich nehmen sollte.

Wir parkten am Strand und gingen diesen Barfuß entlang. Das Wasser des Atlantik war herrlich kalt und der Sand von der Sonne gewärmt. Die frische Luft tat ihr übriges dazu. Es war wunderbar. Wir machten ein paar Erinnerungsfotos und dann ging es schon zurück zum Auto. Wir wollten in Provincetown eine Walbeobachtungstour machen. Diese startete um 12:30 Uhr. Wir mussten uns also etwas sputen.

Wir kamen um 11:50 Uhr in Provincetown an. Der Parkplatz war direkt neben dem Veranstalter Dolphin Fleet, wo wir die Tour buchen wollten. Schnell das Auto abgestellt und ein paar Sachen eingepackt. Wir hatten Glück und konnten noch ein paar Tickets für die 12:30 Tour ergattern. Die Tour sollte ca. 4 Stunden dauern. Immer abhängig davon, wann die Wale gesichtet werden.

Das Boot war schön groß, sodass wir oben auf dem Sonnendeck noch Platz fanden. Der Planet brannte wie Harry. Pünktlich um 12:30 ging es dann auch los. Durch den Fahrtfind auf dem Atlantik wurde es gleich angenehm kühl. Wir mussten uns sogar eine Windjacke überstreifen. Außer Mr. Crab brauchte keine. Er saß schön mit T-Shirt und kooter Butz in der Prallen Sonne und machte ein Nickerchen. DA wir noch noch nichts zu Mittag gegessen hatten überkam uns ein kleiner Hunger. Sabrina genoss leckere Nudeln in Sahnesoße. Ich gönnte mir einen Hotdog und Marcel einen Handtellergroßen Toast mit Schinken. Es schmeckte gut und die Preise waren auch in Ordnung.

Schon bald tauchten die ersten Buckelwale auf. Tolle Tiere. Wir machten einige schöne Fotos. Es waren mehrere Gruppen von Walen. Eine Gruppe sprang plötzlich aus dem Wasser und klatschte mit voller Wucht wieder auf die Wasseroberfläche. Leider kam dies so überraschend, dass wir es nur teilweise auf Fotos aufzeichnen konnten. Egal. Das erlebte werden wir so schnell nicht wieder vergessen. Auf dem Weg zurück nach Provincetown genossen wir die Sonne und den Fahrtwind und ließen die Seele baumeln.

Zurück in der Stadt wollte Sabrina noch eine Postkarte kaufen. Dies taten wir dann auch.

Bei der Ausfahrt vom Parkplatz wollte die nette alte Granny 17.50$ von uns haben. Für 4 Stunden schon ein stolzer Preis – gemessen an dem, was wir bisher gewohnt waren aber noch ein Schnäppchen. Gott sei Dank zahlt die Sparkasse pünktlich zum 30. das Gehalt.

Wir machten uns auf den Weg zu unserer Unterkunft des heutigen Tages. Das Cape Cod Inn.

Eine schöne Anlage in weißem Holz mit Pool schicken Liegen. Für 90$ die Nacht konnte man hier wirlich nicht meckern. Das Zimmer war auch schick eingerichtet und scheinbar gerade neu renoviert. Wir luden schnell die Koffer aus und beratschlagten, wo wir denn zum Abendessen hingehen sollten. Da unser MR. Crab sehr wählerisch ist konnte ich nicht mein bevorzugtes Lobsterrestaurant ansteuern. Es wurde ein Italiener - das Fanizzis. Direkt am Meer gelegen. Es sah nicht schlecht aus. Dort gab es für Sabrina Fish und Ships. Für Marcel typisch amerikanische Tortellini in Sahnesoße und wie sollte es auch anders sein mit Chicken. Herrlich. ;D

Ich bestellte mir auch ein Nudelgericht mit verschiedenen Mehresfrüchten – unter anderem Hummer, Jakobsmuscheln, Shrimps. Die Soße war leicht scharf und passte hervorragend zu den Nudeln und den Meeresfrüchten.

Nach dem Essen zeckte mein Magen wieder rum. Ätzend. Ich legte mich im Hotel was auf mein Bett und schlief auch relativ schnell ein. Sabrina und Marcel spazierten derweil noch etwas in die Stadt. Leider machten die Geschäfte bereits um 6 Uhr zu. Sodass hier nur ein Rundgang im Hafen blieb. Als die beiden zurück kamen wurde ich langsam wieder wach. In der Hoffnung, dass der Schlaf etwas bewirkt hatte besprachen wir noch den nächsten Tag und schauten, ob unser Helikoptervideo schon hochgeladen war. Tatsächlich. Wir haben den Youtube Link hier mal eingestellt:

https://youtu.be/vOU7XZkCQqA

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