4. Tag - 14.02.2022
Das Frühstück hier ist wirklich so toll wie die Snacks zur Weinprobe. Viel Liebe zum Detail. Nur dieses dämliche Plastikgeschirr und Plastikbesteck nervt unendlich. Ich packe...

Veröffentlicht: 16.02.2022





















Eine geistfreie Nacht endet mit einem Frühstück mit Messer und Gabel aus Metall. Hurra. Es ist wirklich liebevoll wie dieses Hotel geführt wird. Grace von der Anmeldung ist immer noch auf den Beinen und hat wohl eine 24 Stunden Schicht. Aber sie ist gutgelaunt wie gestern Abend.
Die Stadt hat nur 5000 Einwohner aber ist voller Geschichte. Sie gilt als Dir Geburtsstätte und das Totenbett des Bürgerkriegs obwohl hier niemand gestorben ist. Ein historisches Gebäude reiht sich an das andere und bei meinem kurzen Rundgang zähle ich sieben Kirchen. Das werden aber nicht alle sein. Dieser Ort ist so ganz nach meinem Geschmack. Nette Leute, nette Kneipen, und nicht überlaufen.
Maria, die für die Touristen in der Stadtbehörde zuständig ist, erzählt uns unzählige Geschichten über die Ereignisse hier und man merkt ihr an, wie viel Leidenschaft sie für diesen Ort hat. Was ein Kontrast zu dieser komischen Frau von vor 2 Tagen.
Es ist schon schade, dass wir diesen Ort so schnell verlassen, aber wir haben noch eine Nacht in Atlanta und dann geht es ja schon weiter nach San Diego. Die Fahrt dorthin dauert 2 1/2 Stunden und man merkt die Nähe der Großstadt. Autobahn und Verkehrsaufkommen sind riesig als wir downtown einfahren.
Das Airbnb ist absolut der Hammer. 2000 Quadratmeter Luxus. Und das mittendrin. Nur als wir abends weggehen merken wir, dass wir nicht in der sichersten Gegend wohnen. Die Restaurants scheinen alle geschlossen und auf der Strasse treibt sich merkwürdiges Volk rum. So buchen wir auf einem Parkplatz einen Uber, der uns an eine Foodmall bringt. Dummerweise schließt alles um 9:00 Uhr. Ist in Amerika typisch und durch COVID noch verstärkt. Kaum ein Restaurant ist lange geöffnet. Also nehmen wir take away und lachen uns kaputt über diesen merkwürdigen Abend.
Wir verspeisen unser Mahl dann in der Atmosphäre der unglaublichen Wohnung und der Blick auf die Skyline nachts vom Dach ist schon beeindruckend. Tom und Jen müssen morgen früh raus und so machen wir nicht lange. Ich bin auch ziemlich müde. Großstadt ist einfach anstrengend.
