USA 2019
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Via Mammoth Lakes und Yosemite N.P. zurück nach San Francisco

Veröffentlicht: 21.08.2019

Von Lone Pine aus fuhren wir am 17. Tag unserer Reise rund 100 Meilen nordwärts an die Ostflanke der Sierra Nevada in das Ski- und Wandergebiet von Mammoth Lakes. Hier mieteten wir am Nachmittag auf dem Mary Lake ein Motorboot und genossen vom Wasser aus die umliegende Bergwelt. Am nächsten Tag fuhren wir weiter nordwärts und anschliessend westwärts über den Tioga Pass – der mit 3'031 Metern höchste Highway-Pass Kaliforniens – in den Yosemite Nationalpark. Wir genossen die Fahrt durch die Bergwelt, die mit all den Tälern, hohen Felswänden, Wäldern und Bergseen jener der Schweiz sehr ähnelt. Wir fuhren zuerst westwärts und anschliessend südlich bis zu Mariposa Grove, wo wir eine Wanderung inmitten der riesigen und uralten Sequoia Bäumen machten. Die ältesten dieser Mammutbäume sind über 2'500 Jahre alt. Bei der anschliessenden Fahrt Richtung Westportal des Parks stachen uns die über weite Hügellandschaften wie schwarze Zahnstocher emporstehenden Baumstämme in die Augen. Das Ausmass der verheerenden Waldbrände vom vergangenen Jahr war unverkennbar. Unmittelbar nach dem Parkausgang quartierten wir uns in Groveland in einem gemütlichen Hotel ein und entspannten uns am Abend im Whirlpool. Am nächsten Tag fuhren wir frühmorgens los und erreichten am späten Vormittag San Francisco, wo wir nochmals der Fisherman’s Warf entlang schlenderten. Anschliessend machten wir mit unserem Auto noch einen Streifzug über die steilen Strassen der Stadt, inklusive der Haarnadelkurven der Lombard Street und einem Abstecher hinauf zum Telegraph Hill, wo man eine tolle Aussicht über die Stadt hat. Am letzten Abend hier in Kalifornien zog es uns nochmals an die Pazifikküste. In Half Moon Bay genossen wir einen weiteren wunderschönen Sonnenuntergang und gönnten uns bei einem Italiener (einer, der den Namen auch wirklich verdient) ein herrliches Abendessen. Vor dem Zubettgehen absolvierte Domi schliesslich doch noch seine Sporteinheit, wenn auch nicht ganz freiwillig. Leider haben wir seinen «rekordverdächtigen» Spurt quer über den Hotelparkplatz nicht filmen können, den er nach Bemerken der drei Waschbären, die sich an irgendwelchen Abfällen zu schaffen machten, mit schreckverzerrtem Gesicht hingelegt hat. Am nächsten Morgen hiess es dann Koffer packen und Abfahrt zum Flughafen, wo wir uns nach 2'800 Meilen von unserem treuen und zuverlässigen Mietauto verabschiedeten und den Flieger nach NYC nahmen. Einmal mehr verbrachten wir unseren Hochzeitstag über den Wolken ;-)…Bye bye West Coast! Big Apple wir kommen!

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