Wir sind dann mal in Costa Rica
Wir sind dann mal in Costa Rica
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Pacifico y culto

Veröffentlicht: 10.11.2025


Von zwei besonderen Ereignissen möchte ich heute berichten. Am Freitag sind wir nach Puntarenas an den Pazifik gefahren (nicht zu verwechseln mit Punta Arenas, der südlichsten Stadt Chiles). Auch auf dieser eigentlich schönen Strecke – üppige Vegetation – gab es dichten Verkehr. Für die knapp 90 Kilometer haben wir eindreiviertel Stunden gebraucht, mussten mehrere Mauts passieren, die wir zum Glück mit dem Handy bezahlen konnten. Als wir in Puntarenas ausstiegen, staunten wir nicht schlecht, welche Hitze uns entgegenkam. Wir haben uns über den Schatten unter Kokospalmen gefreut und haben einheimisches Essen probiert. PA liegt auf einer Halbinsel, fürs Baden ist es aber nicht geeignet wegen der Strömungen. Es soll auch noch deutlich schönere Strände geben. Aber das war der nächste von San José und unser erster Versuch. Der Ort selber ist eher ärmlich. Zurück haben wir für die Strecke drei Stunden gebraucht, viele, viele Staus. Ich staune, was die Ticos in Kauf nehmen, um irgendwohin zu kommen. Und ich sehe die Staus in Deutschland jetzt mit anderen Augen.


Wieder etwas gelernt. Wir haben beide ziemlich mit Wadenkrämpfen zu tun trotz Magnesium. Uns fehlen wohl Elektrolyte wegen des Schwitzens. Nun trinken wir viel Wasser mit Zitronensaft, Salz und Zucker.


Am Sonntag hatten wir wieder einen sehr schönen Gottesdienst. Die Besucher hören hier sehr aufmerksam zu und sind dankbar, einen Pastor auf Zeit zu haben. Anschließend gab es wieder ein Kaffeetrinken im Gemeindegarten, wo fast alle dazugekommen sind. Auch hier wieder ein sehr reger Austausch. Das ist das, was uns hier so begeistert: Man kommt schnell ins Gespräch und erfährt interessante Lebensgeschichten. Mit einer kleinen Gruppe sind wir anschließend noch in ein peruanisches Restaurant gegangen, um dort gemeinsam zu essen. Es ist nicht weit von uns entfernt, und ich denke, wir werden dort sicherlich mal Pico Sour trinken, den wir in Lima so lieben gelernt haben (und ja auch aus Chile kennen).

Es sind immer wieder die Menschen, die uns mit ihrer Offenheit begeistern. Auch auf der Straße oder im Geschäft kommt man schnell ins Gespräch.

Heute sind wir wieder eine bekannte Strecke gelaufen und haben in einem schönen Café was getrunken, wo wir schon mal waren. Das Wiederholen von den Dingen, die einem guttun, gibt Sicherheit. Jetzt nach dreieinhalb Wochen sind wir schon deutlich mehr hier angekommen.

Antworten (1)

Hallo meine liebe Amke, Elisabeth ist gut bei mir gelandet und hat mir gerade deine Berichte vorgelesen. Über die Berichte habe ich mich sehr gefreut. Es wird deutlich, dass die Menschen dort euch liebevoll empfangen und erwartet haben. Die gemeinsame Muttersprache erleichtert euch das Ankommen. Das Wetter kann ja jetzt nur besser werden, wenn die Regenzeit dem Ende zugeht. Ganz liebe Grüße nach Costa Rica und ich freue mich auf unser gemeinsames Telefonat morgen. Mutti