Wir sind dann mal in Costa Rica
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Zahlen – algunos datos

Veröffentlicht: 15.11.2025

Heute möchte ich euch mal mit ein paar Zahlen konfrontieren.

Die Empleada, die dreimal die Woche kommt, um die Kirche und die Gemeinderäume zu putzen und anderes zu erledigen, kommt mit dem Bus. Für eine Strecke benötigt sie zweieinhalb bis drei Stunden. Das ist für viele ganz normal.

Die Ticos haben hier eine 48-Stunden-Woche und zwei Wochen Urlaub im Jahr.

Fahrt zu einem modernen Einkaufszentrum, sechs km von hier. Man bezahlt Mautgebühren – wofür nur? - wahrscheinlich, damit man möglichst lange was von der Straße hat. Fast 40 Minuten haben wir gebraucht. Hinter der Maut (vorher gab es natürlich auch schon Staus) kommen insgesamt 19 Fahrspuren auf drei Fahrspuren, was natürlich dauert. Aber eigentlich kann man sagen, dass die ganze Stadt ein einziger Stau ist.

Ich bin stolz, dass ich neulich alleine mit dem Auto unterwegs war. Man muss hier sehr offensiv und aggressiv fahren, um überhaupt eine Chance zu haben. Wir wollten uns bei einer Kirchenvorsteherin zum Basteln treffen. Für die 4,5 km habe ich 40 Minuten gebraucht. Als ich ankam, war ich um so erstaunter, wie schön und ruhig das Haus gelegen ist. Da braucht man nur in eine Seitenstraße abzubiegen.

Noch haben wir Regenzeit. Vorgestern schüttete es ununterbrochen, gestern fing es dann erst am Nachmittag an. Wir waren bei einer alten Dame zum Kaffee eingeladen und hatten sehr interessante Gespräche. Um kurz nach 17:00 wurde es dunkel. Und bei Dunkelheit und Regen Auto zu fahren, erfordert höchste Konzentration. Kamen fix und fertig nach Hause.

Heute wieder Einkauf auf dem Wochenmarkt. Eine Hand Bananen – 14 Stück – kosten hier umgerechnet ein Euro.

Unser Sohn Johannes hat gerade mit zwei Freunden die Anden von Chile nach Argentinien mit dem Fahrrad überquert. An einem Tag ist er z.B. 11,5 Stunden gefahren, und der höchste Punkt, den sie erreicht haben, lag bei 3800 Metern! Eine unglaubliche Leistung, und das über einige Tage. Jetzt ist er zwischen Mendoza und Buenos Aires und fliegt am 19. November zurück. Bin sehr stolz auf ihn, aber auch sehr erleichtert, dass alles gut gegangen ist.

Gut vier Wochen sind wir jetzt in diesem Land und eigentlich ja nur in San José. Nächste Woche wollen wir noch mal an den Pazifik und außerdem eine Kaffeefarm besuchen, die einem Gemeindemitglied gehört.

Und die Regenzeit soll allmählich zu Ende gehen.  

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