Surfschule
Kilometerstand: unverändert 6.30 Uhr klingelte der Wecker, … … 6.30 Uhr … Das erinnerte ganz schön an A


Veröffentlicht: 24.08.2026
Kilometerstand: unverändert.
Heute lautete der Plan: Strand! Es war schließlich Sonntag.
Wir schliefen also erst einmal richtig aus und stellten uns dann ein schönes Frühstück zusammen.
Gegen Mittag packten wir unsere Sachen zusammen und suchten uns einen Platz am Strand. Da es in der Nähe der Strandzugänge schon bald sehr voll werden würde, wanderten wir ein Stück nach Norden, noch vorbei am nächsten Surfspot. Wir legten unsere Decke etwa da hin, wo wir vor zwei Tagen schon im Wasser gewesen waren.
Kaum hatten wir unsere erste Runde im Wasser absolviert und uns einen bequemen Platz gesucht, um die Surfer zu beobachten, als wir ein Stück weiter draußen auf dem Meer etwas Großes aus dem Wasser auftauchen sahen. Für einen Schwimmer war es zu massig, selbst für einen Surfer war es zu weit draußen, es tauchte ab und kam wieder hoch…
Das ganze Publikum am Strand rief und zeigte auf das offene Meer. Dann konnte man eine Finne - eine Rückenflosse sehen, dann noch eine, Delfine, Haie, Orcas? Als sich endlich die erste Delfin-Fluke (Schwanzflosse) zeigte, war alles klar und wir schauten gebannt zu, wie die Meeressäuger in ein paar hundert Meter Entfernung ihren Weg entlang der Küste nahmen und dabei den einen oder anderen Luftsprung präsentierten. Nach zehn Minuten war die Gruppe vorbeigezogen und am Strand kehrte wieder Normalität ein.
Zum Nachmittag beendeten wir unsere Strandaufenthalt und kehrten zurück zu Gary. Wir wuschen uns Sand und Salz ab, dann gingen wir auf der Strandpromenade essen.
Am Abend lasen wir an einem Baum neben dem Abwaschplatz einen Hilferuf. Eine Familie aus Schwaben suchte eine Gasflasche. Die fünf kamen aus Nordspanien zurück und hatten ihre Gasvorräte aufgebraucht, bis Deutschland waren es aber noch einige Kilometer und sie hatten doch noch 12 Tage Zeit. Wir schauten was wir hatten. In unserem Gaskasten fand sich eine 11kg-Flasche aus Deutschland mit immerhin noch 7kg Propan und eine 9kg-Flasche aus Frankreich mit einem Rest von 2kg Butan. Die deutsche Flasche war unsere Reserve für alle Fälle, tauschen könnten wir die auf absehbare Zeit aber nicht. Wir überlegten kurz, dann brachten wir den fünfen unsere Reserveflasche. Damit würden sie problemlos über zwei Wochen hinkommen, brauchten keinen Anschlussadapter für das französische System und konnten die Pfandflasche in Deutschland einfach wieder zurückgeben.
Kaum hatten wir das Geschäft mit der Gasflasche abgeschlossen, als auch schon der Regen kam, den Blitz und Donner schon seit einer halben Stunde ankündigten.
Den Rest des Abend saßen wir wieder in Garys Sitzecke, lasen und schrieben den Blogbeitrag des vergangenen Tages.
