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Zuletzt in Frankreich

Surfschule

Veröffentlicht: 23.08.2026

Kilometerstand: unverändert

6.30 Uhr klingelte der Wecker, …

… 6.30 Uhr … Das erinnerte ganz schön an Arbeit.

Für einen Kaffee und einen Keks hatten wir gerade noch Zeit, bevor wir uns in die Wetsuites quetschten und dann zur Surfschule hinüber gingen.

Unser Surflehrer Yoann schien zu morgendlicher Stunde 8.30 Uhr wacher als der Großteil der 8 Schüler. Nachdem wir mit Softboards (7,6‘ ; 63 L) ausgestattet worden waren, marschierten wir im Gänsemarsch zum Debütanten-spot. Dort gab es erst einmal ein paar theoretische Informationen zum Meer, wie man einen geeigneten Spot für das eigene Niveau erkennt, wie Wellen funktionieren, warum die Sandbank entscheidend ist, warum man wissen muss, wie die Tide gerade ist und wie sie sich entwickeln würde. Darauf folgten die Infos zum Surfen, wie man auf das Board kommt, wie das Brett gesteuert wird und was wir heute schaffen können. Dann ging es zum ersten praktischen Teil endlich ins Wasser. Das erste Ziel hieß ,Gleitsurfen‘, also den richtigen Schaum aussuchen, anpaddeln und dann erst einmal im Liegen die Steuerung des Boards kennen lernen. Im zweiten Theorieteil gab es dann die Infos zum Aufstehen, mit der klassischen, guten Technik ohne Kniekontakt, aber auch für diejenigen, die lieber über das Knie gehen wollten, gab es eine Anleitung. Dass das Stehen auf dem Board heute schwierig werden würde, kündigte Yoann gleich an, die Wellen waren sehr nah hintereinander, schön niedrig, aber für Anfänger ziemlich energetisch. So wurde es dann auch für uns bei der heutigen ersten Stunde nichts mit einem Steher auf dem Brett.

Als wir uns nach knapp zwei Stunden Training 11.30 Uhr zum Frühstück zu Gary setzten, waren wir ziemlich fertig. Da es schon Mittag war und Samstag und überhaupt, legten wir einen ausgedehnten Mittagsschlaf ein.

Am späten Nachmittag entdeckte Ines in der Hecke hinter Gary ein Heuschreckenpärchen.

Zum Abend machten wir uns wieder einen unserer Salate mit Rucola, Paprika, Knoblauch und Champignons. Im Tante-Emma-Laden hatten wir zudem Hähnchenstreifen aus der Kühltruhe gekauft, um den Salat anzureichern. Leider entpuppten diese sich beim Öffnen der Verpackung als Hühnerleberpastete. Wir hätten vielleicht doch das Handy übersetzen lassen sollen.

Ines hatte später sogar noch ein paar Leute zum Beachvolleyballspielen gefunden, so ließen wir trotz der lauten Musik die Muscheln-und-Fritten-Party auf der Strandpromenade aus und tummelten uns ein bisschen durch den anderen Sand.

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