San Sebastián - Donostia und Orio
Kilometerstand: 159943 Heute war unser Hochzeitstag, der dreizehnte. Wir hatten besprochen, dass wir mo


Veröffentlicht: 29.08.2026















Kilometerstand: 159987
Wir fuhren weiter durch die westlichen Ausläufer der Pyrenäen. Im zweiten Gang kämpfte sich Gary aus dem Tal des Oria wieder die Serpentinen hinauf auf die Küstenstraße. Wir wählten die Route so nah wie möglich am Meer, eine gute Entscheidung, wie sich kurz darauf zeigen sollte. Wir wurden von der Kulisse überwältigt. Die Straße war zum Teil in den Fels gehauen worden und schlängelte sich entlang der Küste am Hang entlang. Wir hielten zwei mal an, um Fotos zu machen und Gary eine Pause zu gönnen, denn die Gefälle und Steigungen waren mit bis zu 7% ein ordentlicher Kraftakt für den Oldie.
Dann gingen wir das erste Mal in einem spanischen Supermarkt einkaufen. Der war zwar etwas kleiner als wir es zuletzt gewohnt waren, bot aber alle Dinge des täglichen Bedarfs. Die Auswahl war natürlich anders als in Frankreich, es gab zwar auch Baguettes und Croissants, aber ebenso dunkles Vollkornbrot; keine 5L-Wein-Kanister mehr aber wieder Bier zu erstaunlich günstigen Preisen. Wir kauften was wir brauchten, unter anderem Dorade für das Abendessen.
Nebenan war die Tankstelle. Als wir an die Säulen rollten, kam gleich der freundliche Tankwart auf uns zu und fragte, ob wir normalen oder Premiumdiesel haben wollten. Wir hatten uns auf der Fahrt schon überlegt, dass Gary eine Portion Superdiesel bekommen sollte und so wählten wir die Premiumvariante für 1,97 €/L statt 1,95 €/L für den einfachen. Im Vergleich zu den 2,22 €/L die man in Frankreich für den einfachen bezahlte, war das doch ein Schnäppchen. Sebb stieg also aus, um den Tankdeckel zu öffnen, als der freundlichen Tankwart sich tatsächlich die Zapfpistole schnappte und begann Gary zu betanken. Wir waren beide etwas überrascht, denn damit hatten wir nicht gerechnet.
Nun waren es nur noch zehn Minuten Fahrt bis zum erhofften Stellplatz am Strand von Saturraran, wo wir tatsächlich auf Anhieb einen der letzten Plätze ergatterten. Kaum angekommen, gingen wir gleich zum Baden an den Strand.
Auf dem Weg zurück zu Gary sahen wir, dass an der Strandbar eine Band ihr Equipment aufbaute. Sollte es etwa heute Abend noch Livemusik geben? Das würde ja zum Freitagabend passen. Wir bereiteten erst einmal unser Abendessen zu und ließen es uns schmecken. Als die Band dann nach dem Soundcheck um 19.00 Uhr ihr Programm begann, hatten wir Zeit uns anzuhören, was sie zu bieten hatten.
Es gefiel uns und so gingen wir nach dem Essen hinüber zur Bar und bestellten uns Bier. Wir blieben bis die Musiker fertig waren und es dunkel wurde. Der Abend war gelungen.
