Santiago
Kilometerstand: unverändert 5,5 km waren es noch bis zur Kathedrale des heiligen Jakob, des Namenspatrons der Stadt. Der Name leitete sic


Veröffentlicht: 13.09.2026
Kilometerstand: unverändert
Nach dem Frühstück ging es heute bei fast 30 Grad zunächst in den Pool.
Wir hatten uns diverse Wanderziele herausgesucht, aber irgendwie verließ uns bei schönstem Sonnenschein die Lust uns heute viel zu bewegen.
Während Ines auf ihrer Yogamatte neben dem Wohnmobil Übungen machte, kümmerte Sebb sich um das Auto. Am Kühlschrank musste ein kleiner Schaden am Kunststoffrahmen geklebt werden. Dann waren natürlich die obligatorischen Prüfungen von Kühlwasser und Motoröl dran. Vor einigen Tagen hatten wir uns beim Einparken die Halterung vom hinteren Nummernschild lädiert, auch hier schraubte Sebb, sodass alles wieder fest saß.
Gerne hätte er noch einen Blick auf Zahnriemen und Bremsbeläge geworfen, aber nach gerade einmal 5’000 Kilometern, schien der Aufwand die Abdeckung des Zahnriemens abzunehmen und dann noch die Räder zu demontieren irgendwie unverhältnismäßig. Bei 10‘000 Kilometern würde das dann aber einmal passieren müssen, genauso wie ein Blick auf den Behälter der Bremsflüssigkeit, der unter dem verschraubten Ersatzrad versteckt lag. Die seit Tagen bestehende Problematik des langwierigen Motorstarts hatte sich nicht gegeben. Die Glühkerzen schienen in Ordnung, zumindest hatte die eine, welche problemlos erreichbar war, den gleichen elektrischen Widerstand, wie die zwei Ersatzteile. Bisher war Gary ja immer wieder angesprungen, nur eben manchmal mit etwas Verzögerung und dann weißem Qualm.
Also beschränkten wir uns auf die lösbaren Probleme. Der Innenraum wurde einmal gründlich ausgefegt, alle Teppiche einmal ausgeklopft und das Kassettenklo geleert. Dann nahmen wir uns die Zeit unsere ramponierte Picknickdecke mit Gewebeklebeband zu reparieren.
Am späten Nachmittag spendete Garys Markise uns Schatten, um mehrere Runden Pandemie zu spielen, bevor es vor dem Abendessen wieder in den hauseigenen Pool ging.
Heute wurde wieder selbst gekocht, es gab einen Klassiker, Nudeln, den wir genüsslich mit Blick auf die benachbarte Schafherde verspeisten.
