Samstag
Kilometerstand: unverändert Nach dem Frühstück ging es heute bei fast 30 Grad zunächst in den Pool. Wi


Veröffentlicht: 14.09.2026
Kilometerstand: 160836
Es war an der Zeit Santiago wieder zu verlassen. Nachdem wir gestern schon ein paar Sachen vorbereitet hatten, waren es an diesem Morgen dann nur noch der Müll und die Wasserver- und -entsorgung.
Der Plan war klar, aber heute wollte Gary, seit langem das erste Mal wieder, nicht anspringen. Nachdem drei Startversuche erfolglos geblieben waren, machte Sebb die Motorhaube auf und holte das Startspray dazu. Nun saß Ines auf dem Fahrersitz und musste den Zündschlüssel drehen, während Sebb das Spray in die dafür vorgesehene Öffnung der Luftansaugung sprühte. Ein Versuch und der Diesel lief, erst etwas ruckelig, aber nach zehn Sekunden lief er rund. Wir kannten das Spray schon von unserem alten Honda-Motorrad, das hatte bei kühlerem Wetter auch gerne mal Probleme beim Start. So kalt war es aber noch gar nicht, es waren immerhin fast 20 Grad.
Nun lief das Auto und wir konnten unsere Vorbereitung abschließen und los.
Nach etwa einer Stunde waren wir wieder am Meer. Dieses Mal war der Stellplatz wieder direkt hinter der Düne, kaum einhundert Meter vom Wasser entfernt. Wir suchten uns einen Platz, bezahlten und gingen erst einmal ans Meer.
Hier war Surfen definitiv möglich. Die Wellen waren, jetzt zwei Stunden nach Niedrigwasser, schon bis zu drei Meter hoch. Während wir erst einmal die Wellen beobachteten, tummelten sich draußen auf dem Meer mehrere Duzend Menschen in Neoprenanzügen.
Wir testeten das Wasser erst einmal ohne Anzüge und es war kalt, so kalt, dass wir nur kurz zum Planschen blieben und uns zügig wieder dem Strand zuwendeten. Leider stach Ines irgendetwas in den Fuß, wir hatten nichts gesehen, keine Qualle, keine Pflanze, kein Tier. Als Sebb sich die Stelle ansah, konnte er kleine, durchsichtige Stachel-Enden erkennen. Nach Empfehlung des Notfallhandbuchs wurden diese nun mit einer Plastikkarte abgeschabt und dann die Haut mit Meerwasser nachgespült. Nachher sollte noch ein Antihistaminikum drauf.
Wir zogen uns erst einmal auf den Strand zurück. Als uns das Wasser fast an die Decke reichte, packten wir zusammen und gingen zurück. Wir wollten noch etwas spielen, die Yogamatte für Training nutzen und dann zu Abend essen.
Kurz nach 20.00 Uhr nahmen wir die Campingstühle und gingen zurück an den Strand, um uns den Sonnenuntergang anzusehen.
