Molino de Bolao
Kilometerstand: unverändert Es war Samstag und wir hatten gestern schon beschlossen, dass wir heute auf den Klippen entlang wandern wollt


Veröffentlicht: 07.09.2026
Kilometerstand: 160368
Unsere nächste Etappe entlang des schmalen Streifens zwischen dem Atlantik und der Kantabrischen Berge führte uns in die kleine Gemeinde Ribadesella. Wir verließen damit Kantabrien und kamen in die Region Asturien.
Wir bewegten uns auch am nördlichen Rand des ,Parque Nacional de los Picos de Europa‘, dem Nationalpark ,europäische (Berg-)Spitzen‘. Sebb hatte immer mal wieder ein schlechtes Gewissen, weil die Landschaft zwar beeindruckend, aber Berge für Gary eigentlich nicht geeignet waren. Immerhin hatte das Auto uns schon zwei Mal gezeigt, wenn wir ihm zu viel zumuteten. Mit unserer angepassten Reiseplanung, blieb aber auch heute wieder alles im grünen Bereich, trotz des sonnigen Wetters und der knapp 30 Grad.
Als wir den großen Stellplatz erreichten, machten wir eine kurze Pause, um danach die Gegend erkunden zu gehen.
Den Leuchtturm, den wir uns ansehen wollten, erreichten und sahen wir leider nicht, das Gelände war von der Hafenbehörde weiträumig eingezäunt worden und da der ,Faro‘ hoch auf einer Klippe stand, handelte es sich nicht um einen typischen Turm, sondern lediglich um ein flaches Gebäude mit einem Leuchtfeuer. Dafür hatten wir einen sehr schönen, ausgedehnten Bergspaziergang gemacht.
Zurück bei Gary zauberten wir uns einen unserer Salate. Hier kamen nun auch die Maroni von Vorgestern, kleingeschnitten, zur Anwendung, die wir heute Morgen gemeinsam mit den Sonntagseiern gekocht hatten. Die weiteren Zutaten hatten wir, wenige Stunden zuvor, frisch im Supermarkt gekauft, am Sonntag, das schien hier in Spanien nichts Ungewöhnliches zu sein.
