Die Gasprüfung
Am fünfundzwanzigsten März nahm Sebb das Telefon in die Hand, um in der Truck-Werkstatt anzurufen. Er hatte irgendwo gelesen, dass ab Juni die Gasprüfung für Wohnmobile wieder...


Veröffentlicht: 25.09.2025
Mitte Mai war es mal wieder Zeit für einen Ausflug.
Als erstes stand ein Besuch in der Hurricane Factory in Berlin auf dem Programm. „Fallschirmspringen für Alte“ wie Ines es später nannte.
Die Hurricane Factory war ein Body-Flying-Center, also letztendlich ein senkrechter Windkanal in dem man fliegen und schweben konnte. Sebb hatte seiner Frau dieses Erlebnis zum 40. Geburtstag geschenkt. Und was sollten wir sagen, es war der Hammer!
Wir waren vor etwa 10 Jahren einmal Tandem-Fallschirmspringen gewesen, das war damals total beeindruckend, aber Sebb hatte das Bremsen beim Öffnen des Schirms nicht wirklich gut vertragen und noch 2 Stunden später dolle Kreislaufprobleme.
Bodyflying hatte da deutliche Vorteile:
⁃ Man musste nicht bei mehreren tausend Metern Höhe aus einem Flugzeug springen.
⁃ Man sparte sich das „Bremsen“ beim Öffnen des Schirms. Das war gut für den Kreislauf und die Bandscheiben im Rücken.
⁃ Man konnte innerhalb kürzester Zeit mehrfach fliegen. In einer Stunde sind wir immerhin 5 mal geflogen.
⁃ Es war etwas günstiger.
Ob es energetisch besser war die 40 MW-Elektro-Turbinen für einigen Minuten laufen zu lassen oder ob starten und landen mit Kerosin günstiger gewesen wäre, konnten wir am Ende nicht wirklich beurteilen.
Das „Original“ hatte natürlich seinen ganz eigenen Charme. Bei 4´000 m aus der offenen Kabinentür eines Flugzeugs zu springen war eben doch unvergleichlich.
Wir hatten super viel Spaß und läuteten mit diesem Erlebnis unseren Urlaub ein.
Von Berlin aus ging es direkt in den Spreewald nach Lübbenau.
Wir hatten dieses Mal nichts reserviert und natürlich Pech mit dem ersten Campingplatz den wir ansteuerten. Voll besetzt.
Es war Sonntag Abend und irgendwo würden wir bestimmt etwas finden. Vielleicht.
Also machten wir die Telefone an und suchten in direkter Umgebung etwas. Nach 10 Minuten Fahrt hatten wir einen sehr schönen Stellplatz für Gary gefunden.
Hinter dem Schlosspark lag ein 4****Zeltplatz und wir hatten das Glück 17.50 Uhr noch einchecken zu können, 18.00 war dann Feierabend am Empfang.
Es war ein echter „Glampingplatz“ da gab es zum schönen Stellplatz mit Strom und Wasseranschluss auch Dusche und WLAN inklusive.
Wir hatten beide keine große Lust zu kochen und gingen daher abends im Ort auf die Suche nach etwas Warmem zu essen.
