Nebel, Sonne und ein unvergesslicher Abend
Kilometerstand: unverändert Am Morgen war das Wetter trüb, leichter Nebel lag über dem Stellplatz


Veröffentlicht: 25.09.2026
Kilometerstand: 161436
Wir verabschiedeten uns von einem der Stellplätze, die uns am meisten beeindruckt hatten. Auf der Fahrt durch den Nebel konnten wir, entlang der Landstraße, in einem weitläufigen Flusslauf wilde Flamingos beobachten.
Als wir heute das erste Mal in Portugal tanken mussten, wurde uns klar, wie viel günstiger der Diesel in Spanien war.
Nach einer fast dreistündigen Fahrt erreichten wir unseren Zielplatz in Nazaré. Dort kamen uns auch schon die zwei Bekannten von gestern mit den Hunden an den Leinen entgegen.
Nachdem wir uns eingerichtet hatten, wollte Sebb gleich zum ,Farol’ auf dem ,Forte São Miguel Arcanjo‘, dem Punkt wo man im Winter die größte Welle der Welt sehen kann. Wir spazierten entlang der Strandpromenade und nahmen die Standseilbahn hoch auf die Klippen. Dort besuchten wir erst die Kirche ,Santuário de Nossa Senhora da Nazaré‘, dann gönnten wir uns eine Portion Churritos. An der ,Escultura Veado Surfista‘ vorbei ging es weiter zum Aussichtspunkt.
In dem kleinen Gebäude des ehemaligen Forts war ein Museum untergebracht, wo den Extremsportlern, welche hier auf Rekordjagd gewesen waren, ein Denkmal gesetzt worden war. Alle hatten ihr Sportgerät, ihr Board, hier gelassen, auch der amtierende Rekordhalter, der Deutsche Sebastian Steudtner.
Auf dem Rückweg kauften wir uns an einem Stand am Strand ein Stück traditionell Sonnen-getrockneten Trockenfisch. Leider konnten uns Konsistenz und Geschmack gar nicht überzeugen.
Zurück bei Gary machten wir erst einmal Pause und ließen den Abend gemütlich ausklingen.
