Nazaré
Kilometerstand: 161436 Wir verabschiedeten uns von einem der Stellplätze, die uns am meisten beeindruckt hatten. Auf der Fahrt durch den


Veröffentlicht: 26.09.2026


















Kilometerstand: unverändert
Wir hatten beschlossen noch einen Tag länger zu bleiben. Die Leute hier waren super nett und die Gegend schien einen Spaziergang wert zu sein.
Wir hatten Sorge, dass am Stadtstrand heute am Samstag viel los sein würde und suchten daher einen Strand etwas weiter weg. Der Nordstrand, wo im Winter die große Welle auflief, war fast eine Stunde Fußweg entfernt. Der Südstrand war auch ein Stück entfernt, aber nicht ganz so weit und wurde daher zu unserem heutigen Ziel.
Nach dem Frühstück wanderten wir also an der Strandpromenade entlang nach Süden. Der Weg führte einmal um den Hafen herum, vorbei an den Werften, den Fischkuttern, den Verleihern von Jetskis und der Basis der Rettungsschwimmer.
Wir kraxelten über die Düne und waren die einzigen Menschen weit und breit am Strand. Nachdem wir uns einen schönen Platz gesucht hatten, am dem wir unsere Decke ausbreiten konnten, wurde uns auch bald klar, warum wir hier alleine blieben. Der Wind, der von See her zu uns herüber wehte war so kalt, dass wir bald die Jacken anzogen. Nach einer Stunde waren wir fast durchgefroren, sodass wir unsere Sachen wieder zusammenpackten und uns in Bewegung setzten. Ein Stück weiter südlich trafen wir auf den Rio Alcobaça, an dem wir dann wieder landeinwärts gingen. Kaum hatten wir den Strand ein Stück hinter uns, wurde es merklich wärmer. Unser Strandausflug war viel kürzer geworden, als wir ihn eigentlich geplant hatten.
Wir wanderten zurück zu Gary und kochten aus den letzten Resten des Barbecue von vor zwei Tagen eine Soljanka, spielten eine Weile und machten eine schöne Pause.
Am Abend dieses Freitags gingen wir mit den Nachbarn auf die, sehr gut besuchte, Strandpromenade, um uns den Sonnenuntergang anzusehen. In einer kleinen Bar an der Straße konnte man sich das Bierglas einfach mit zur Promenade nehmen. Als die Sonne lange weg war und die Bar um 21.00 Uhr schloss, zogen wir weiter zur nächsten, wo es noch ein bisschen weiter ging.
Ins Bett kamen wir, nach einem sehr vergnüglichen Abend, erst ziemlich spät.
