ueberall-und-nirgends
ueberall-und-nirgends
vakantio.de/ueberall-und-nirgends
Zuletzt in Portugal

Nebel, Sonne und ein unvergesslicher Abend

Veröffentlicht: 24.09.2026

Sehenswert
Gary
Portugal, Portugal


Kilometerstand: unverändert

Am Morgen war das Wetter trüb, leichter Nebel lag über dem Stellplatz, es war windig, feucht und ziemlich frisch. Wir ließen uns Zeit in der Hoffnung, dass es aufklaren würde. Als es nach geraumer Zeit draußen immer noch gleich aussah, sahen wir der Realität ins Auge. Es würde heute den ganzen Tag so diesig bleiben. Dann war das eben so.

Nach dem Frühstück packten wir unseren Rucksack und wanderten am Strand entlang in Richtung der Stadt, die wir gestern schon besucht hatten. Als wir den kostenlosen Stellplatz erreichten, der gestern voll belegt war, konnten wir erkennen, dass das Wetter anscheinend den Ausschlag dafür gab, ob Plätze attraktiv waren. Heute war der Platz nämlich halb leer.

Wir gingen auf dem Holzweg oberhalb der Dünen zurück. Ines wollte gerne den Höchststand des Wassers an unserem Strand sehen. Die letzten Stunden war das Wasser gestiegen und der Wind hatte das neblige Meer wild und laut gemacht. Es war beeindruckend und respekteinflößend.

Dann ging es zurück zu Gary, um einen Salat mit Reis für den morgigen Tag vorzubereiten. Sollte es heute Abend mit dem Barbecue nicht klappen oder nicht reichen, dann hätten wir mit dem Salat sogar noch eine griffbereite Ergänzung.

Den restlichen Nachmittag entspannten wir bei Gary, denn das Wetter wollte und wollte nicht aufklaren.

Als es auf 18.00 Uhr zuging packten wir unsere Jacken und liefen hinüber zum Grillplatz und dem Gemeinschaftshaus. Dort wurden wir überrascht, denn es saßen schon fast zwanzig Menschen an den Tischen und das Barbecue war in vollem Gange. Der Gastgeber hatte drei der aus Ziegel gemauerten Grills in Betrieb. Wir suchten uns ein Plätzchen und landeten just wieder bei unseren Stellplatznachbarn, wenig später kam noch eine allein Reisende mit Hund dazu, die - wie wir - auf Arbeit eine Auszeit genommen hatte. Nun wurde aufgetafelt, so viel, dass man es gar nicht essen konnte. Fleisch, Gemüse, Fisch, alles war dabei. Es gab sogar eine Musikanlage, die im Gemeinschaftshaus bereit stand. Als der Gastgeber mit der Technik nicht zurecht kam und der großen Box einfach kein Ton zu entlocken war, bat er Sebb um Hilfe und nach wenigen Minuten lief die Musik. Ab 20.00 Uhr wurde es kalt und feucht und wir setzten uns ins Gemeinschaftshaus wo schon der Kamin brannte.

Es wurde viel erzählt, wir bekamen eine Unmenge Tips wo es wann in Spanien und Portugal am schönsten sei, wo und wie man gut essen könne, und, und, und…

Wir lernten auch, dass es auf der iberischen Halbinsel wohl eine ganze Reihe von deutschen Aussteigern aller Art gab. Die einen waren Rentner, die anderen lebten mit ihrer Familie im Wohnmobil und arbeiteten digital. Manche lebten nomadisch im Motorhome, andere hatten auf gepachteten oder gekauften Flächen Kommunen gegründet und lebten im stehenden Wohnwagen, einige hatten sich hier auch eine Existenz aufgebaut, besaßen eine Autowerkstatt oder waren Stellplatzbetreiber geworden.

Als wir in der Nacht ins Bett gingen, hatten wir nicht nur übrigen Wein, Brot, Fisch und Fleisch in Alufolie eingepackt, sondern auch jede Menge tolle neue Leute kennengelernt. 

Auf einen Blick

Automatisch aus dem Beitrag extrahiert
Dauer
1 Tag
Wetter
Herbst
Begleitung
Mit Freunden
EntspannendKulturell
  • Spaziergang am Strand bei Nebel und hohem Wasserstand
  • Barbecue mit vielen Leuten am Gemeinschaftshaus
  • Neue Leute kennengelernt
RucksackJacken
StrandNaturEssen
ueberall-und-nirgendsWie ein Newsletter: jeder neue Beitrag kommt per Mail.
Antworten

Portugal
Reiseberichte Portugal